Erstellt am 13. Juli 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Zwei Brüder für ein Hallelujah. Mario Bauernfeind gewann den 20. Hohenauer Sommerlauf vor seinem älteren Bruder Andreas.

Daumen nach oben. Die beiden Sieger Mario Bauernfeind und Minodora Turkonje mit Organisator Wolfgang Tschapka (links).  |  privat

Mario Bauernfeind gewann den 20. Hohenauer Sommerlauf vor seinem Bruder Andreas. „Wenn die beiden am Start sind, dann sind sie auch nicht zu schlagen“, brachte es Dieter Koch, einer der beiden Chef organisatoren (Anm.: Wolfgang Tschapka ist der andere) auf den Punkt.

Wie so oft in den letzten Jahren drückten die beiden dem Rennen ihren Stempel auf, beim Zielsprint hatt der jüngere Mario das bessere Ende für sich. Die beiden Top-Läufer aus dem Bezirk, Manfred Schuster und Andreas Heindl, wehrten sich zwar nach Kräften, mussten sich aber letztendlich mit den Plätzen drei und vier zufriedengeben. Bei den Damen war dagegen Minodora Turkonje eine Klasse für sich.

Bester Lokalmatador. Der Neusiedler Manfred Schuster.  |  JN

Ansonsten versammelten sich knapp 200 Laufbegeisterte trotz sengender Hitze und Urlaubszeit auf dem Sportplatz Hohenau, wo die Zusammenarbeit zwischen den Komaru Runners und dem ASV wieder reibungslos funktionierte. Zum Jubiläum ließ sich das Organisationsteam einiges einfallen: So wurden zum Beispiel die Teilnehmer des ersten Laufs 1997 auf die Bühne gebeten. Nettes Detail am Rande: Ali Ben Sahili, der Premieren sieger vor 19 Jahren, wurde heuer Sechster! Eine Jubiläums tombola mit attraktiven Preisen (u.a einem Mountain bike) rundete die erfolgreiche Veranstaltung ab.

Legenden beim Jubiläumslauf. Die Organisatoren Wolfgang Tschapka und Dieter Koch mit den Läufern Franz Heher, Ali Ben Sahili (Sieger 1997), Günter Pauser, Gerhard Pauser, Leopold Dietrich, Christoph Kopp, Gerhard Janner, Peter Hofbauer, Josef Pfeiffer und Vizebürgermeister und Sommerlaufgründer Wolfgang Gaida.  |  privat

Das erneut tolle Feedback der Läufer verhinderte dann auch den Rücktritt von Koch. „Eigentlich wollte ich berufs- und familiär bedingt zurücktreten, aber jetzt habe ich mich noch einmal überreden lassen. Es macht ja doch Spaß (lacht).“ Auch wenn Koch und sein Team von Donnerstag bis Montag im Einsatz waren: „Dieser Lauf ist einfach beste Werbung für Hohenau. Genau deshalb machen wir das alle.“