Erstellt am 20. Januar 2016, 05:03

von David Aichinger

Weiter auf der Suche. Zu Beginn von Woche zwei sucht Mannsdorf weiter einen Neuzugang. Der Brasilianer Sandro wird es vermutlich nicht. Die erste Woche ist absolviert, der SC Mannsdorf kommt langsam aber sicher in Schwung.

Sorgenfalten. Wie schon im Sommer bereitet Marco Csitkovits (rechts) dem SC Mannsdorf auch zu Beginn der Winter-Vorbereitung Sorgen. Der 20-Jährige plagt sich mit muskulären Problemen, musste den Trainingsplatz schon während der dritten Einheit mit der Kraftkammer tauschen. Bitter: Der schnelle Außenverteidiger hätte links hinten wohl gute Karten für die Startelf.  |  NOEN, Joe Fuchs

„Gegen Ende hin haben wir immer mehr gemacht, ich bin zufrieden“, sagt Trainer Christian Prehsel, der zum Start noch auf ein Trio verzichten musste. Stefan Ederndorfer stieg dann aber unter der Woche ein, Nenad Panic (Hochzeitsreise) und der zweite Skifahrer Marcel Vittner diese Woche Montag. Am Dienstag (nach Red.-Schluss, Anm.) stieg auch schon der erste Test bei den Admira Amateuren. Am Samstag folgt der zweite gegen Sollenau, gespielt wird am Polizeiplatz (14 Uhr).

Bei den Spielen sollte Mannsdorf auch einen Slowaken an Bord haben, der in der Vorwoche dreimal Trainingsgast war. Prehsel will sich den offensiven Mittelfeldspieler unter Matchbedingungen ansehen. Anders ist die Lage beim prominentesten Trainingsgast, der in der ersten Woche viermal dabei war: Es handelt sich um Sandro da Silva (29), der von 2008 bis 2010 bei Austria Kärnten, 2013/14 bei Ried und zuletzt in St. Pölten unter Vertrag stand, und gut Deutsch spricht.

„Bei ihm hätte ich kein Match mehr gebraucht“, schwärmt Prehsel vom 78-fachen Bundesliga-Spieler, „er hat Topqualität, aber ein Transfer wird schwierig. Ich gehe nicht davon aus, dass das klappt.“ Die genauen Hintergründe wollte Prehsel nicht thematisieren, es dürfte sich aber in erster Linie um administrative Gründe handeln. So ist diese Woche auch ein neuer Testkandidat an Bord. Prehsel bleibt zuversichtlich: „Die Transferzeit ist ja noch nicht ganz zu Ende.“