Erstellt am 23. Oktober 2015, 06:47

von Maximilian Köpf

Die jungen Wilden aus Schrems. Die Schremser Reserve stürmt von Sieg zu Sieg, verlor 2015 einmal und gewann in der Saison bisher alles.

Trainer Jürgen Prüfer umringt von seinen derzeit unschlagbaren Youngsters: Lukas Hobiger, Kevin Haider, Patrick Wunsch, Peter Nagelmaier, Lukas Nagelmaier, Roland Beer, Andreas Fuger (vorne), Johannes Wimmer, Maximilian Wielander (Mitte), Michael Mürwald, Bernhard Traschl, Florian Höchtl und Izzet Toprak (hinten, von links).  |  NOEN, privat

Unbeachtet von vielen wächst in Schrems in der zweiten Reihe eine goldene Generation heran. Die Reservemannschaft des ASV hat alle zehn bisherigen Saisonspiele gewonnen und sich mit dem 5:2-Erfolg in Seitenstetten drei Runden vor Schluss zum Herbstmeister gekrönt. „Sie spielen so erfrischend. Schade, dass sie fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen“, sagt Kampfmannschaftstrainer Manfred Mayer.

„Da spielt eine sehr gute Generation – ein Versprechen für die Zukunft“, freut sich Reserve-Trainer Jürgen Prüfer. „Die Jungs sind voll bei der Sache, ziehen alle mit.“ Im Kalenderjahr 2015 haben die jungen Wilden (Christian Prüfer ist der einzige Spieler über 30, alle anderen sind um die 20 oder jünger.) 22 von 24 Partien gewonnen.

Auf dem Sprung in die Kampfmannschaft

Dass es so gut läuft, liegt für Prüfer an drei Faktoren: „Die Defensive ist sehr sicher und vorne sind wir sehr breit aufgestellt. Außerdem können die Burschen ohne Druck spielen. Uns ist wichtig, dass sie Freude haben und möglichst jeder zum Einsatz kommt. Wir ordnen nicht alles dem Erfolg unter.“

Viele der Youngsters haben schon die Aufmerksamkeit von Manfred Mayer auf sich gezogen. Berke Dede hat den Sprung in die Kampfmannschaft schon geschafft, Leo Weissensteiner steht unmittelbar davor und auch Jürgen Haimböck hat momentan ein fixes Leiberl in der Ersten. Dazu spielten schon Andreas Fuger und Kevin Haider bei den „Großen“ mit.

Das Potenzial für die Kampfmannschaft haben für Prüfer sehr viele: „Es wird sich zeigen, wie viele den Mehraufwand zu leisten bereit sind. Wenn ein Spieler bei jedem Training ist und konstant seine Leistung bringt, wird er in der Kampfmannschaft zum Einsatz kommen.“

Manfred Mayer wartet schon darauf: „Da sind wahnsinnige Talente drin. Daran kann ich nicht vorbeischauen. Der Druck auf die Arrivierten steigt. Bewundernswert, was da für ein Grundstock aufgestellt wurde.“