Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:22

von Maximilian Köpf

Ringswirth verleiht Schrems Flügel. Andreas Ringswirth hat die Grundausbildung abgeschlossen und den Kopf frei für Fußball – gut für den ASV.

Hat mit Schrems noch viel vor: Andreas Ringswirth (links, gegen seinen Ex-Kollegen aus Eggenburg, Lukas Necas).  |  NOEN, Maximilian Köpf

Zwei Tore geschossen, einen Elfmeter herausgeholt und an unzähligen Offensiv-Aktionen beteiligt. Trotz der Niederlage geht der Aufwärtstrend bei Andreas Ringswirth weiter. Gegen Kilb war er der stärkste Schremser.

Auf dieses Spiel will der 19-Jährige aber gar nicht näher eingehen, zu tief sitzt der Stachel der knappen Pleite. Schließlich will Ringswirth jedes Spiel gewinnen.

Ein Anspruch, der ihn im Sommer von Eggenburg zu den Schremsern brachte. Wie der ASV konnte aber auch der offensive Mittelfeldmann sein Potenzial anfangs nur schwer abrufen.

„Ich will immer stärker werden“

Bei den Granitstädtern passte das Zusammenspiel nicht und Andy Ringswirth brachte das Bundesheer aus dem Konzept. „Er hat es übertrieben, wollte trotzdem jedes Training mitmachen – bis er fast zusammengeklappt wäre. Erst dann hat er sich sagen lassen, einen Gang runterzuschalten“, erzählt Trainer Manfred Mayer, der Ringswirths Potenzial früh erkannte und ihn bei Eggenburg mit 16 in die Kampfmannschaft holte.

Jetzt ist die Grundausbildung abgeschlossen und die Leistungen steigen rasant. In den vergangenen zwei Partien traf er dreimal – insgesamt netzte er bereits viermal für die Schremser, denen er auf der rechten Angriffsseite mächtige Flügel verleiht – während die linke Seite mit Robert Pacinda noch lahmt. „Ich kann wieder mein Potenzial abrufen“, freut er sich. „Die Mannschaft ist sehr gut, davon profitiere ich auch.“

Auf seine Ziele angesprochen, schmunzelt Ringswirth: „Ich will immer stärker werden. Jetzt habe ich der Mannschaft Fuß gefasst. Mal schauen, wie weit wir kommen...“