Erstellt am 29. September 2015, 09:57

von Maximilian Köpf

„Um nix leichter!“. Nach O:5 in Schrems kommt Kampftruppe Eggenburg nach Amaliendorf. Gmünd will weiße Weste behalten.

Amaliendorfs Yorick Groll (Mitte) versuchte in der Schlussphase die Schremser Abwehr um Thomas Hahn und Thomas Masch noch einmal durcheinander zu wirbeln. Die beiden ließen das aber nicht zu.M  |  NOEN, M. Köpf

GMÜND - WILHELMSBURG, Freitag, 19.30 Uhr. Immer und überall gewinnen zu wollen, liegt im Naturell eines jeden Fußballers - zumindest sollte es das. Gmünds Sektionsleiter Armin Drach will jedenfalls am Freitag gegen Wilhelmsburg wieder jubeln können. „Die Harmonie in der Mannschaft passt zurzeit echt gut, wir sind defensiv und offensiv stark“, fasst er zusammen.

Am Freitag wird auch Kapitän Christian Nöbauer nach seiner Sperre wieder mit dabei sein. Wohl noch etwas dauern werden die Ausfälle von Michal Kanak (Rippenprellung) und Peter Genowitz (Knieprobleme).

AMALIENDORF - EGGENBURG, Samstag, 15.30 Uhr. Eigentlich wollte der SC Amaliendorf zuletzt Konstanz in den Kader bringen. Nach dem 0:5 in Schrems brennt allerdings der Hut. „Mir fallen da fünf Positionen ein, die von Personen besetzt sind, die nicht die Einstellung haben, die wir von ihnen erwarten“, findet Sektionsleiter Christian Scherzer klare Worte – die Adressaten nennt er indes noch nicht. Die Rückkehr von Christian Masch in die Start-Elf scheint allerdings wahrscheinlich. Auch das Comeback von Patrick Binder steht im Raum. Gegen die kampfstarken Eggenburger brauche es Spieler, die dagegenhalten. „Das wird um nix leichter, wie gegen Schrems“, sagt Scherzer. „Klar willst du gewinnen, aber ob‘s auch geht?“

Zuversichtlicher ist er bezüglich des Einsatzes von Stammkeeper Josef Moravec. Von Schrems weg ging‘s für den Hünen ins Krankenhaus. Dort wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. „Ihm fehlt etwa eine halbe Stunde an Erinnerung“, erzählt Scherzer. „Bis zum Wochenende sollte er aber wieder fit sein.“

GUNTERSDORF - SCHREMS, Samstag, 15.30 Uhr. Mit dem fulminanten 5:0 im Rücken zählt beim ASV Schrems vor allem eines – die Euphorie erhalten. „Wenn wir vorne dabei sein wollen, dann ist der Sieg Pflicht, wenn uns das Mittelfeld genügt, dann nicht“, scherzt Trainer Manfred Mayer und legt ernst nach: „Unterschätzen dürfen wir die Guntersdorfer nicht.“

Ob die angeschlagenen Andreas Ringswirth und Robert Pacinda mit dabei sein werden, ist nicht fix. Kapitän Bernhard Brantner (Zerrung) dürfte aber wieder spielen.

Ganz anders die Situation beim Gegner. Dort wurde angesichts der Vielzahl an Langzeitausfällen sogar der 37-jährige Senad Ramic fürs Mittelfeld aktiviert. Beim ersten Saisonsieg in Atzenbrugg (2:0) zeigte er schon auf.