Erstellt am 30. März 2016, 16:43

von Maximilian Köpf

Alles andere als „light“. Zum Saison-Auftakt nahm das Organisations-Team die schwersten Stellen aus dem Rennen. Der Steinbruch präsentierte sich aber noch bockig genug.

Franz Fida (li.) wurde in der Klasse 4 16., Granitbeißer Mathias Schmid (oben) fuhr in Klasse 1 auf Platz 46.  |  NOEN, Maximilian Koepf

Die Sehnsucht der Motorsport-Fans nach dem ersten Rennen war groß. Wie groß, das zeigte sich am riesigen Zuschauerandrang beim Granitbeißer light in der Granit-Arena Kammerer in Gebharts. „Wahnsinn!“, war auch Mario Anibas vom Organisationsteam des EC Granitbeißer verblüfft. „Es werden immer mehr. Die Rennen entwickeln sich fast zum Selbstläufer.“

Auch die Fahrer fieberten dem Saisonauftakt im Steinbruch schon entgegen. Die 450 Startplätze waren seit Wochen ausgebucht. Gefahren sind letztlich „nur“ 400. Denn obwohl die Strecke für die Light-Version etwas entschärft wird, gaben einige w.o.. „Nach der Einführungsrunde haben einige beschlossen, doch lieber noch ein Jahr mit dem ersten Granitbeißer zu warten“, schmunzelte Anibas.

Die, die sich das Zwei-Stunden-Rennen zutrauten, brachten gute Leistungen. Beim Heimrennen ganz stark fuhren die Granitbeißer Rene Allram (3., Klasse 2) und Dietmar Hackl (16., Klasse 2). Youngster Dominik Löffler fuhr sich auf dem Weg in die Top-30 der Klasse 1 einen Patschen ein, verlor zwei Runden, wurde aber noch starker 42., drei Plätze vor Klubkollege Mathias Schmid. Bei den Girls schrammte Melanie Stundner als Vierte nur ganz knapp am Podest vorbei.

Bester Lokalmatador wurde in Klasse 1 Thomas Böhm als 22.. Seine MSC-Schrems-Kollegen Gerald Fraißl (4.) und Georg Schildorfer (10.) zeigten in der Klasse 3 auf. MSC-Altmanns-Fahrer Christian Hurt wurde 11.. Auch in die Top-10 in der Klasse 4 kam Johannes Koller (HET Nebelstein) als Achter.

Zwischenfälle gab es keine großen. „Blessuren gibt‘s immer, weil‘s bei so vielen Startern kaum ohne Stürze geht. Diesmal hat‘s aber einen Fahrer schwerer erwischt. Er hat sich das Schlüsselbein gebrochen“, so Anibas. Es zeigte sich, wie gut beim Team ein Rädchen ins andere greift. Obwohl der Sturz im hintersten Teil des Steinbruchs passierte, war die Rettung in nur fünf Minuten vor Ort.