Erstellt am 27. März 2014, 08:00

von Maximilian Köpf

Amaliendorf holte Luft. 2. Landesliga West / Die Langer-Truppe siegte im kleinen Derby- Vorgeschmack und distanzierte sich damit von den Abstiegsplätzen.

Gut abgeschirmt. Stark in Form präsentierten sich Kapitän Arthur Rosenauer (rechts) und seine Amaliendorfer im kleinen Derby-Vorgeschmack gegen Hartl Haus. Foto: Maximilian Köpf  |  NOEN, Maximilian Köpf
Von Maximilian Köpf

AMALIENDORF - HARTL HAUS 4:2.

Mission erfüllt – Amaliendorf bog Hartl Haus und verschaffte sich wieder Luft zu den Abstiegsplätzen. Die klare Übermacht des SCA in der ersten Hälfte endete erst, als Echsenbach-Coach und Ex-Amaliendorfer Ljubo Petrovic schon vor der Pause Marco Teufel (auch ein Ex-Amaliendorfer) einwechselte und dieser mit dem ersten Ballkontakt das Tor machte.

Da hatten die Hausherren aber schon zwei Treffer auf dem Konto. Bereits in der zehnten Minute knallte Anel Seferovic einen Freistoß ins kurze Kreuzeck. Arthur Rosenauer stellte kurze Zeit später auf 2:0. Danach ließ die Langer-Truppe noch einige Chancen aus. Hartl Haus stürmte zwar, brachte aber keinen Ball gefährlich vors Tor. Das änderte sich erst mit der teuflischen Hereinnahme.

Tormann-Lapsus brachte Amaliendorf zurück 

Denn Marco Teufels Torhunger war noch nicht gestillt. Gleich nach der Pause glich er auch noch aus. „Da sind wir eingebrochen“, sah Amaliendorfs Sportleiter Wolfgang Dürnitzhofer die Felle schon davon schwimmen.

Mit einer missglückten Parade brachte Gäste-Keeper Markus Strohmaier Amaliendorf aber wieder ins Spiel: Einen Weitschuss von David Langer servierte er Petr Bartejs genau vor die Füße – 3:2 (57.). Die Heimischen bekamen nun die dritte Luft – ein weiteres Bartejs-Tor wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Aber auch Echsenbach gab sich nicht geschlagen, ließ gleich zweimal die Ausgleichschance aus.

Die Schlussviertelstunde gehörte aber wieder Amaliendorf. „Wir haben auf das 4:2 gedrängt“, sah Dürnitzhofer, musste sich dafür aber bis zur Nachspielzeit gedulden. Goalgetter Bartejs mimte diesmal den Vorbereiter – Krzysztof Siudek netzte ein.