Erstellt am 14. Juni 2017, 04:36

von Maximilian Köpf

Der UBBC Gmünd geht neue Wege. Neuer Trainer, neuer Legionär, neue Landesliga – bei den Gmündern wird sich im Sommer vieles ändern.

Peter Schmid hört als UBBC-Coach und als Spieler auf, bleibt als erfolgreicher Nachwuchscoach aber erhalten.  |  Maximilian Köpf

Trainerwechsel

Mit dem Ende der alten Saison fällt der Blick beim UBBC Gmünd schon auf die kommende Spielzeit. Für diese gibt es gleich eine Reihe von Änderungen. Die gravierendste Neuerung wird es in der Sportlichen Leitung geben. Spielertrainer Peter Schmid erklärte nämlich nach zwei durchwachsenen Saisonen seinen Rücktritt – als Trainer und als Spieler.

„In den vergangenen zwei Jahren war der Erfolg nicht da“, verdeutlicht Manager Franz Chwatal. „Das hat auch Peter für sich bemerkt. Es ist aber keine Trennung im Bösen. Er bleibt als Nachwuchstrainer bei uns und wird auch das äußerst erfolgreiche Volksschulprojekt weiterbetreiben.“

Die Gmünder Basketballer sind damit also auf Trainersuche. In den eigenen Reihen, wie bei den letzten beiden Besetzungen (Christoph Vogl ab 2004, Peter Schmid ab 2015), sucht man diesmal nicht primär. „Wir streben eine externe Lösung an“, so Chwatal, der bis zum Trainingslager Mitte August, traditionell in Strakonice, den neuen Coach präsentieren will.

Neuer Legionär ante portas.

Dort wird auch ein möglicher Neuzugang getestet. Ein 21-jähriger Point Guard aus eske Bud jovice erregte Aufmerksamkeit. „Er ist nicht so groß wie Milan (Filip; Anm.), aber sehr schnell“, sagt Chwatal. Eine Gemeinsamkeit mit dem Vorzeigelegionär sollte der Neue aber schon haben. „Wir wollen die Legionäre mehrere Jahre ans Team binden, wollen nicht jedes Jahr tauschen. Das bringt nichts.“ Zden k Pixa hörte zuletzt mitten unter der Saison auf. Davor gab‘s die anfangs erfolgreiche On/Off-Beziehung mit Lukáš Kraus.

Landesliga mit Burgenland.

Auch an übergeordneter Stelle zeichnet sich eine Lösung ab. Die chaotische Landesliga-Saison mit zu wenigen Spielen, vielen Terminverschiebungen, späten Ansetzungen der Spiele (die Saison dauerte bis Juni) und etliche Absagen veranlassten den NÖ-Basketballverband zum Handeln.

Ein neuer Liga-Modus soll her. Immer mehr kristallisiert sich eine Kooperationslösung mit Burgenland heraus. Dort stünden mit Mattersburg, die ja vor einigen Jahren schon einmal in der NÖ-Landesliga mitspielten, Neusiedl, Eisenstadt und der U19 von ABL-Vizemeister Oberwart Gunners vier Vereine bereit, mit den sechs verbliebenen NÖ-Vereinen eine gemeinsame Landesliga zu bilden. „Der Modus ist noch offen, aber die Kooperation soll am 23. Juni beschlossen werden“, so Chwatal.

CZ-Liga bleibt.

Mit Adaptierungen am Modus (mehr Spiele) bleibt die CZ-Liga, wo Gmünd II spielt, bestehen. Neben Nová Byst ice, Studena und Telc kommt womöglich Jind ichův Hradec retour.

Sieben Teams gemeldet.

Wie in den vergangenen Jahren meldete der UBBC sieben Mannschaften beim NBBV für den Meisterschaftsbetrieb. Neben den drei Herrenteams (Landesliga, CZ-Liga, 2. Klasse) und den Damen (Landesliga) wird es eine U12 (gemeinsam mit Waidhofen), eine U14 außer Konkurrenz, wo die schon älteren Mädels auch ihre Einsatzzeit bekommen sollen, und eine U19 geben.