Erstellt am 29. Oktober 2015, 03:27

von Maximilian Köpf

Enduristen schien die Sonne. Wetterumschwung zum Nationalfeiertag sorgte für Top-Kulisse, Top-Bedingungen und 230 Fahrer beim Marathon in Granitarena Kammerer: Starterrekord!

Johannes Koller (Bild) und Thomas Weißenböck vom HET Nebelstein holten Hobby-Team-Rang 18.  |  NOEN, Maximilian Koepf

Wer sich schon auf eine echte Schlammschlacht beim Herbst-Granitbeißer eingestellt hatte, der musste umdisponieren. Denn nach dem grauslichen Novemberwetter der Vorwoche stand just am Rennsonntag die Sonne über dem Gebhartser Steinbruch.

„Das hat uns noch etliche Nachmeldungen eingebracht“, strahlte auch Mario Anibas vom Organsationsteam der EC Granitbeißer. Insgesamt 230 Enduristen gaben sich den Sechs-Stunden-Marathon durch die Steinhölle – so viele wie noch nie zum Saisonausklang!

Aber nicht nur viele Fahrer, sondern auch viele Zuschauer wollten den Steinritt für Hartgesottene miterleben. Einen besonders harten Arbeitstag hatte der Litschauer Rene Allram. Nach zwei Dritteln der Renndistanz musste sein Teamkollege Markus Arnberger wegen einer Blessur w.o. geben.

Die letzten zwei Stunden fuhr der Granitbeißer also alleine und holte bei den Profi-Teams mit 24 Runden dennoch den fünften Platz – beste Waldviertler Platzierung. „Eine wirklich starke Leistung“, zollte Vereinskollege Anibas Respekt. Allram gönnte sich dafür direkt nach dem Rennen einige Tage zum Ausspannen in Rom.

Bei den Profi-Einzelkämpfern war der Schremser Thomas Schalko als einziger Lokalmatador am Start, musste aber nach vier Stunden und acht Runden aufgeben.

In den Hobby-Wertungen waren Johannes Koller/Thomas Weißenböck vom HET Nebelstein im Team als 18. und Thomas Böhm als 26. im Einzel die besten Heimischen.

Und das Beste zum Schluss: Die Rettung blieb arbeitslos