Erstellt am 13. Januar 2016, 08:52

von Markus Lohninger

Kicker spenden 15.000 Euro. Nicht weniger als 15.000 Euro trommelte der FC Heidenreichstein im Jahr der Jubiläen zusammen. Und: Die Aktion läuft weiter.

Bei der Übergabe der 15.000 Euro von den Heidenreichsteiner Kickern: DFC-Sektionsleiter Robert Redl, Hans Pichler (Wir für Kinder), Gerhard Adamovic (Eisen Roth), Christian Janetschek, Stephan Zimm (Tagesstätte Zuversicht), Bürgermeister Gerhard Kirchmaier, Harald Miedler (Jugend-Rot-Kreuz), Anita Müller, Gabriele Linser (Tut gut), Julia Winkler, Roman Flicker (stehend, von links), FCH-Obmann Christian Domini und Ehrenpräsident Andreas Schuster (vorne, von links).  |  NOEN, Markus Lohninger

Wenn Fußballerinnen und Fußballer aus Heidenreichstein anlässlich ihrer Vereinsjubiläen ein soziales Projekt starten, dann kann dabei Großes passieren: Nicht weniger als 15.000 Euro wurden als Reinerlös der Aktion „Spielend helfen“ zum Anlass von 90 Jahren FC Volksbank Heidenreichstein und 30 Jahren DFC Möbel Handl Heidenreichstein gesammelt! Im Zuge des Neujahrs-Empfanges in der Burgstadt am 10. Jänner wurde das Geld an vier gemeinnützige Organisationen übergeben.

Das Geld kommt, wie DFC-Sektionsleiter Robert Redl erklärte, einerseits durch Zuwendungen einer ganzen Reihe an Großspendern, gleichzeitig wurde zum Vereinsjubiläum eine Stickeralbum-Aktion ins Leben gerufen. Die Hauptpreise eines parallel gelaufenen Gewinnspiels holten sich am Sonntag Johann Dangl (690-Euro-Gutschein für Möbel Handl) und Fußballerin Julia Winkler (999-Euro-Sparprodukt der Volksbank) ab.

Die 15.000 Euro wurden nach einem eigenen Verteilschlüssel an das Jugend-Rot-Kreuz Heidenreichstein, den Förderverein am Landesklinikum Zwettl „Tut gut“, die Tagesstätte Zuversicht in Heidenreichstein und das Kenia-Hilfsprojekt „Wir für Kinder“ von Altbürgermeister Hans Pichler übergeben. „Vor Ort ist die Hilfe ganz nötig! Durch Hilfe zur Selbsthilfe könnten Flüchtlingsströme eingedämmt werden“, mahnte Pichler.

Das Jubiläumsjahr ist in Heidenreichstein Geschichte. Die Jubiläumsaktion läuft aber weiter, wie Vereinsobmann Christian Domini sagte: Er sei auf den Fall eines schwer behinderten, rund um die Uhr pflegebedürftigen Kindes in Groß-Siegharts aufmerksam geworden, die Mutter stamme aus Heidenreichstein ab. „Wir sollten da helfen“, betonte er – und will Erlöse der Faschingsveranstaltung und des Punschstandes am Schirm für die Familie aufwenden.