Erstellt am 05. Mai 2016, 06:14

von Maximilian Köpf

Das Pech fuhr mit. Erster Lauf abgebrochen, im zweiten Lauf gestürzt – die Imbach-Bilanz von Samuel Schadler ist durchwachsen.

Ordentlich einstecken mussten Samuel Schadler und sein Motorrad bei der dritten Auner-Cup-Station in Imbach.  |  NOEN, Köpf Maximilian

Imbach ist nicht gerade ein gutes Pflaster für Samuel Schadler. Im Vorjahr zog er sich dort nach einem Überschlag eine Sprunggelenksverletzung zu und auch diesmal kam er an vierter Stelle liegend mit seiner Kawasaki zu Sturz. „Sogar an der selben Stelle wie voriges Jahr“, schüttelte der 19-jährige Gmünder den Kopf.

Diesmal brummte ihm zwar der Schädel und auch die Schulter schmerzte, weil er ja doch über den Lenker „abgestiegen“ war, aber er konnte mit einem „verbogenen Motorrad“ weiterfahren. „Da ist es eigentlich ganz gut gelaufen, aber mir ist das Rennen zu kurz geworden“, erzählt Schadler, der die dritte Auner-Cup-Station mit leeren Händen verließ.

Erste Lauf wurde abgebrochen

Der erste Lauf war nämlich abgebrochen worden, nachdem einige Fahrer die gelbe Flagge, die infolge eines Sturzes vor einem Sprung geschwenkt wurde, ignoriert hatten. „Es wären nur noch fünf Minuten zu fahren gewesen. So kommen alle zum Handkuss, weil einige nicht vom Gas gegangen sind“, ärgerte sich Schadler, der auf Stockerlkurs unterwegs war.

Auch in Sittendorf vor zwei Wochen lief‘s nicht ganz rosig. Der Gmünder wurde nach verschlafenen Starts zweimal Neunter, Gesamt-Achter.

Mit seiner bisherigen Performance ist Samuel Schadler dennoch nicht unzufrieden: „In Imbach war halt Pech dabei, aber ich bin gut gefahren, wäre ganz vorne reingekommen.“

Das nächste Mal Halt macht der Auner-Cup-Tross in zwei Wochen in Weyer.