Erstellt am 29. Juni 2016, 05:00

von Michael Salzer

Samuel Schadler: Wieder im Spitzenfeld. Beim Auner-Cup in Murau landete der Gmünder Samuel Schadler auf den Rängen elf und sechs.

Nach Stress ging die Luft aus. Samuel Schadler zeigte bei schwierigen Bedingungen in der Steiermark Kampfgeist, führte im zweiten Lauf des Auner Cup-Bewerbes kurzfristig den MX2-Pulk an.  |  privat

Samuel Schadler blickt auf ein hektisches Wochenende zurück: Nach einem kurzen Zwischenstopp zur Absolvierung der Englisch-Matura in Wiener Neustadt reiste der junge Gmünder gleich weiter zum Auner-Cup in Murau (Steiermark). Dort herrschten extrem selektive und gefährliche Bedingungen: „Der Boden war steinhart, mitten auf der Strecke waren viele Felsen – das war mehr Enduro als Motocross“, schildert Schadler im NÖN-Gespräch.


Entsprechend dosiert und „mit Hirn“ ging er es an, mischte nur phasenweise ganz vorne mit. Nach Rang neun in der Qualifikation landete Schadler im ersten Rennen seiner Kategorie MX2 (250ccm) auf Rang elf. „Da war ich nicht voll bei der Sache, kann damit nicht zufrieden sein.“ Wesentlich besser lief es im zweiten Durchgang: Der Waldviertler lag kurzfristig sogar an der Spitze.

Doch dann forderten die Strapazen der letzten Tage und die Hitze ihren Zoll, letztlich finishte Samuel Schadler auf Rang sechs. „Leider bin ich ziemlich eingegangen – in diesem Ausmaß ist mir das noch nie passiert. Aber immerhin habe ich im Spitzenfeld mitgemischt, die Richtung passt also.“ Am Saisonende will Schadler unter den Top 5 im Auner-Cup, der zweithöchsten Serie in Österreich, landen, somit die Qualifikation für die Staatsmeisterschaft schaffen.