Erstellt am 23. März 2016, 06:44

von Michael Salzer und Maximilian Köpf

Elf Stunden im Kreis fahren. Zum Saisonstart wird im Offroad-Park in Rappolz ein 666-Minuten-Rennen gefahren – mit dabei ist der Eggerner Karl Formanek in seinem Peugeot 205.

Showtime in Rappolz! Technik-Chef Johannes Trinkl, Geschäftsführer Christoph Schmudermayer und Oliver Lappel (Marketing und Organisation) starten am Samstag mit dem"Rappolz 666" in ihrem Offroad-Park in die neue Motorsport-Saison.  |  NOEN, Michael Salzer

Mit einem komplett neuen Rennen startet der Dynamite Offroad Park in Rappolz (Bezirk Waidhofen) am kommenden Samstag um 9 Uhr in seine zweite Saison. Angelehnt an das legendäre Indy 500, dem traditionsreichen Rennen in Indianapolis (USA), heißt es: „Rappolz 666“.

Die Rappolz 666 sind ein Langstrecken-Gleichmäßigkeitsrennen. Die 666 bezeichnen aber nicht Meilen, wie beim „Nudeltopf“-Klassiker, sondern die Minuten. Das heißt, dass die Boliden rund elf Stunden am Rundkurs unterwegs sind – knapp acht Stunden länger, als in Indianapolis. 250 Startplätze hatte das Dynamite-Tours-Team dafür ausgeschrieben.

„Die waren binnen zwei Wochen weg“, war Geschäftsführer Christoph Schmudermayer begeistert. „Dies zeigt, wie hoch die Nachfrage nach leistbarem Motorsport ist.“ Einen der begehrten Startplätze ergattert hat Karl Formanek aus Eggern, der die 666 Minuten von Rappolz mit dem Oldtimerclub Waidhofen um Leo Hieß, Gerald Böhm, Markus Hieß und Robert Linhart bestreiten wird. Als fahrbaren Untersatz hat das Quintett jenen 1985er Peugeot 205 auserkoren, der sich schon beim 24-Stunden-Rennen am Nordring in Fuglau bewährt hat – und dort auch heuer wieder am Start stehen wird.

Im weiteren Saisonverlauf werden auf dem 130.000 Quadratmeter großen Gelände, auf dem man(n) sich mit faktisch jedem Fahrzeug austoben kann, heuer wieder drei Bewerbe zum Stockcar-Racing-Cup ausgetragen (Start: 16. April), außerdem zwei Rennen zur Staatsmeisterschaft im Autocross und Quad.