Erstellt am 10. August 2016, 06:00

von NÖN Redaktion

Andy Fichtenbauer: Das Getriebe wollte nicht. Andy Fichtenbauer in Most vom Pech verfolgt: Gang steckte und Schalthebel brach.

Das R1-Getriebe versagte Andy Fichtenbauer in Most den Dienst.  |  NOEN

Ein Wochenende zum Vergessen verbrachte Andreas Fichtenbauer in Most. Schuld daran war das Getriebe der Yamaha R1, das den Racer4Kids-Piloten im früheren tschechischen Kohleabbaugebiet im Stich ließ.

Eigentlich zählt der Track zu Fichtenbauers Favoriten – er feierte dort seinen ersten Rennsieg überhaupt. Auch jetzt lief es wie am Schnürchen. Nach Top-Zeiten im Freien Training knallte der Schremser im Qualifying eine 1:37.3 hin, was die dritte Startposition bedeutete – erste Startreihe neben Ex-MotoGP-Fahrer Lukas Pesek und Ex-EM-Pilot Julian Mayer.

Der Start ins erste Rennen verlief mittelmäßig. Fichtenbauer fiel auf den sechsten Platz zurück. Aber das sollte nicht sein größtes Problem sein: Das Getriebe ließ sich kaum noch schalten, blieb dann überhaupt im fünften Gang stecken. Nur ein Rennabbruch wegen des Sturzes eines anderen Fahrers rettete Fichtenbauer das Rennen: AlpeAdria-Elfter und Staatsmeisterschafts-Siebenter.

Eine nächtliche Schrauberaktion ermöglichte den Start im zweiten Rennen. Doch schon im Warm-up machte das Getriebe wieder Mätzchen. Im Rennen brach im dritten Gang der Schalthebel. Fichtenbauer fuhr trotzdem im dritten Gang fertig, wurde aber durchgereicht.

„Pech“, sah‘s Fichtenbauer pragmatisch. „Wir waren gut unterwegs, ich hatte ein gutes Gefühl für Masching und Strecke.“ Beim Saisonfinale am Slovakia-Ring Ende September ist für den Charity-Racer dennoch der Vize-Staatsmeistertitel drin.