Erstellt am 03. August 2016, 04:32

von Petra Suchy

Charity-Aktion: Großglockner ist verkauft. Toller Start der Charity-Aktion für „Race Around Austria“ – auch die sportliche Form stimmt.

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Nur mehr wenige Tage trennen Stefan Schrenk von seinem dritten „Race Around Austria“ – nach seinem Start im 2er-Team bzw. als Teamleiter von Alexandra Meixner stellt er sich der Herausforderung des härtesten Non-Stop-Radrennens Europas (2.200km/30.000 Höhenmeter) solo, allerdings nicht allein…

„Es geht beim RAA nicht nur ums Radfahren. Das ist auch der Grund, warum mich der Bewerb so fasziniert: Es sind der Teamspirit, die organisatorischen Abläufe, die Stimmung und nicht zuletzt, dass zehn Leute mit dir deinen Urlaub verbringen“, bringt es der 36-jährige Vitiser auf den Punkt.

Mit einem letzten Teamtraining am kommenden Samstag werden alle Positionen nochmals durchgespielt, sportlich ist Schrenk „so gut vorbereitet, wie noch nie“.

15.000 Euro schon fix, Soboth ist noch zu haben

Der abschließende Leistungstest lässt ihn dem 15. August daher optimistisch entgegenblicken. Auch der Abendstart kommt ihm entgegen, die erste Schlafpause von 1 bis 1,5 Stunden ist erst in der zweiten Nacht vorgesehen. Das erste Drittel ist relativ klar durchgeplant, ab dann wird viel improvisiert.

„Vorm Glockner kommt jedenfalls noch eine Schlafpause, aber auf die Berge freu‘ ich mich schon richtig“, so Schrenk. Grund zur Freude hat er auch nach dem Start seiner Charity-Aktion, die mit jedem verkauften Höhenmeter einen Spenden-Euro für zwei karitative Projekte bringen soll: 15.000 Euro und somit die Hälfte sind schon erreicht, ganze Streckenabschnitte und Bergketten bereits an Sponsoren vergeben.

Die Patronanz über den Großglockner mit seinen 1.203 Höhenmetern übernahm die EVN. Noch zu haben sind etwa die Silvretta-Hochalpenstraße (1.216hm) oder der Soboth (1.195hm), den Alexandra Meixner entgegen ihrem ersten Ausruf für das gesamte Weinviertel eintauschte. Schrenk: „Sie hat gesagt, kein Berg hat sie so gewurmt wie das Weinviertel.“

Einer, der heuer überraschend doch nicht beim „Race Around Austria“ dabei sein wird, ist Thomas Neuwirth. Der 29-jährige Litschauer hat in Bausch und Bogen umgeschwenkt und will gar keine Rennen mehr mit Betreuerteam bestreiten. Über seine Pläne für ein Rennen jenseits von 2.200km im August hält er sich allerdings noch bedeckt.