Schrems

Erstellt am 27. Juli 2016, 10:21

von NÖN Redaktion

Baseball: Revanche der Beers. Daheim hatten die Schremser Beers mit den Vienna Bucks ihre Not – jetzt fegten die Beers das Schlusslicht zweimal vom Feld.

Die Effizienz in Person. Dominik Bauer brauchte in zwei Innings nur je zehn Würfen für drei Outs.  |  Alex Seidl

BUCKS - BEERS 5:21 & 2:13. Beim letzten sportlichen Ausflug der Regular Season holten die Schremser Beers beim Schlusslicht Vienna Bucks zwei Siege mit der Mercy Rule. Damit revanchierten sich die Granitstädter für die hart umkämpften Spiele vom Beers Field, die die Schremser damals gerade noch in einen Split enden lassen konnten. Ein solcher wäre diesmal zu wenig gewesen, will man die Play-offs erreichen.

Das erste Spiel des Doubleheaders begann für die Beers gleich nach Maß. Schnell ging man 2:0 in Führung, fing sich aber postwendend die Retourkutsche ein und lag nach dem ersten Inning 2:4 hinten. Jetzt stabilisierte sich aber Beers-Pitcher Thomas Rzepa, der anfangs Probleme hatte, die Strikezone zu treffen.

Er dominierte die Bucks-Batter ab dem zweiten Spielabschnitt und gab in starker Co-Produktion mit der Defense im restlichen Spiel nur mehr einen Punkt ab. Offensiv packten die Gäste ordentlich Schlagpower aus – harte Hits, intelligentes und aggressives Baserunning brachte den Beers den klaren Sieg schon nach fünf Innings (Mercy Rule) – 21:5.

In Spiel zwei übernahm Dominik Bauer am Mound. Er fand sofort in die Partie und arbeitete sehr effizient. In zwei Innings brauchte er nur je zehn Würfe, um drei Outs zu erreichen. Die Bucks warfen ebenfalls gut, die Offense der Schremser war aber nicht zu biegen. Auch die zweite Partie endete mit der Mercy Rule – 13:2 im sechsten Inning.

Ein weiterer Schritt in Richtung Play-offs ist getan. „Aus den verbleibenden acht Spielen werden wir aber noch sechs, sieben Siege brauchen“, prognostiziert Manager Hannes Filler. „Es gilt: Verlieren verboten!“