Erstellt am 06. Juli 2016, 03:47

von Christopher Eckl

Motocross: Starke Profis, tolle Lokalmatadore. Der samstägliche Staatsmeisterschafts-Sprint hielt, was er versprach. Am Sonntag glänzten die heimischen Fahrer.

 |  Christopher Eckl

Zwei Tage lang ließen es rund 180 Teilnehmer im Granitwerk Kammerer bei Schrems ordentlich surren. Der Sommergranitbeisser war auch heuer wieder ein voller Erfolg. „Das Rennen wurde von den Fahrern wie immer sehr gut angenommen, wir haben sehr viel positives Feedback bekommen“, bilanzierte Mario Anibas, Pressesprecher des EC Granitbeisser.

Ein absolutes Highlight gab‘s für die Motorsportfans diesmal schon am Samstag mit der zur Enduro-Staatsmeisterschaft zählenden Sprintwertung. Dafür wurde streckentechnisch extra ein neuer Steilhang eingebaut. Anibas: „Für die Meisterschaftsläufer war der aber kein größeres Problem.“ Am Ende gab‘s einen KTM-Doppelsieg: Bernhard Schöpf gewann mit 1:17 Minuten Vorsprung auf Walter Feichtinger.

Vollgas. Die Teilnehmer des Sechs-Stunden-Marathons beim diesjährigen Sommergranitbeisser ließen schon am Start nichts anbrennen. Christopher Eckl  |  NOEN

In der Nacht von Samstag auf Sonntag regnete es in Schrems fast durch, kurz vor dem Start des sonntäglichen Sechs-Stunden-Rennens verflüchtigten sich die Schauer aber. Anibas: „Das war gut für die Strecke, dadurch war es nicht so staubig.“ In der Profi-Teamwertung bewiesen Walter und Michael Feichtinger den längsten Atem. Das Duo drehte 28 Runden und sicherte sich den größten Pokal. Das Gespann Dominik Dejmek/Georg Schildorfer vom MSC Schrems belegte im selben Bewerb den 13. Gesamtrang. Schnellster Einzel-Profi wurde Markus Geier auf KTM.

Bei den Hobbyfahrern ließen zwei Lokalmatadore gewaltig aufhorchen. Dominik Löffler und Matthias Schmid, beide vom gastgebenden EC Granitbeisser, landeten nach kräftezehrenden sechs Stunden auf dem bärenstarken fünften Rang! Die Jungspunde (14 bzw. 15 Jahre) beeindruckten auch Anibas: „Die sind schon ganz schön was hergefahren.“