Erstellt am 07. Oktober 2015, 06:17

von Maximilian Köpf

Souveräne Gmünder. Grenzstädter ließen Wilhelmsburg daheim keine Chance, Amaliendorf zurück auf Siegerstraße, Schrems deutlich.

Gar nichts anbrennen ließen Philipp Haidl (rechts) und seinen Gmünder Abwehrkollegen gegen Wilhelmsburg. Levente Nagy & Co. konnten nur aus der zweiten Reihe schießen.  |  NOEN, Maximilian Köpf

GMÜND - WILHELMSBURG 2:0. Eine klare Angelegenheit wurde das Gmünder Heimspiel am Freitag gegen Wilhelmsburg. Gleich mit der ersten Chance brachte Ondrej Hacka die Kellner-Elf in Führung. „Dann haben wir uns mit dem 2:0 zu lange Zeit gelassen“, so der Sportliche Leiter Andreas Hold. „Ein abgefälschter Schuss ist schnell einmal passiert und dann ist der Ausgleich da.“
Das passierte jedoch nicht. Die Gäste traten nur ungefährlich aus der Distanz in Aktion. Für die Grenzstädter hingegen legte unmittelbar nach Wiederbeginn Benjamin Pollak einen drauf. Das 3:0 ließen dann Michal Mašát, Karel Sláma, Markus Kramann oder die eingewechselten Stefan Steininger und Michal Kanak aus. An der 13. Partie in Serie ohne Niederlage gab‘s aber nichts zu rütteln.

AMALIENDORF - EGGENBURG 2:0. „Wichtig sind die drei Punkte, wie wir die geholt haben, danach fragt dich keiner mehr“, sagte Amaliendorfs Obmann Michael Pichler nach dem 2:0-Heimerfolg über Eggenburg.
Fußballerische Glanzlichter blieben nämlich am Samstag Mangelware. Nach einer nervösen ersten Hälfte brachte ein Eigentor von Verteidiger Christopher Pulz, der eine Dangl-Flanke „verwertete“, Amaliendorf in Front. Nach der Pause wurde Amaliendorf agiler, Arthur Rosenauer und Markus Dangl verpassten das Tor. Aber Petr Bartejs traf schließlich zum erlösenden 2:0. Die einzige Eggenburger Chance gab‘s in der Schlussminute.

GUNTERSDORF - SCHREMS 0:5. Nur selbst hätte sich Schrems am Samstag um den Sieg bringen können. Als Milan Pastucha nämlich bei einem Abstoß in die Erde tritt, der Ball zum Stürmer kullert, dieser aber statt des leeren Tors nur das Außennetz traf. Ähnlich leichtfertig waren die Schremser in der ersten Hälfte. „Da haben wir etliche Hunderter vernebelt“, haderte Trainer Manfred Mayer. „Die Spieler sind schon nervös geworden.“ Gleich nach der Pause gab aber Andreas Ringswirth die Initialzündung.