Erstellt am 25. November 2015, 05:13

von Peter Sonnenberg und Maximilian Köpf

Stefan Fegerl wird daheim empfangen. Tischtennis-Verein und Gemeinde bereiten dem zweifachen Europameister einen pompösen Empfang. Show-Match mit Werner Schlager inklusive.

Stefan Fegerl war krankheitsbedingt geschwächt, punktete aber trotzdem für SG Weinviertel NÖ in der Bundesliga. Foto: Mario Wanderer  |  NOEN, Mario Wanderer

Der zweifache Europameister Stefan Fegerl kommt heim. Sein Stammverein TTC Großdietmanns und die Marktgemeinde empfangen ihn am Sonntag in der Volksschule Dietmanns.

Los geht’s um 10 Uhr (Einlass: 9 Uhr). Nach der Eröffnung wird TTC-Obmann Rudolf Schwingenschlögl Stefan Fegerl mit auf eine Reise durch seine Karriere nehmen. Es folgen Ansprachen von Bürgermeister Johann Weissenbök und ÖTTV-Präsident Johann Friedinger, eine Ehrentafel wird enthüllt.

Das echte Highlight folgt am Schluss. Das heutige Tischtennis-Aushängeschild Stefan Fegerl wird sich in einem Showmatch mit dem einstigen Aushängeschild und Weltmeister Werner Schlager messen. Abschließend wird noch genug Zeit bleiben, um sich Autogramme zu holen und Fotos zu schießen.

Von Grippe gezeichnet letzten Akt verpasst

Am vergangenen Wochenende war Fegerl mit der SG Weinviertel Niederösterreich im Großeinsatz – mit einem Siegen und zwei Unentschieden aus drei Spielen eroberten Stefan Fegerl und Co. Platz eins in der 1. Bundesliga zurück.

Den letzten Akt am Montagabend versäumte Fegerl, der schon davor von einer Grippe gezeichnet war. Ohne ihn schafften seine Kollegen im Schlager gegen Linz ein 3:3.

Bei den anderen zwei Partien zeigte der Unterlembacher aber trotz Grippe auf. Beim, zugegeben, wenig überraschenden Heimsieg gegen Mauthausen am Samstag gab er keinen Satz ab und führte er mit einem 3:0-Sieg über Simon Pfeffer sein Team souverän zum 4:0-Erfolg.

In der Neuauflage des Meisterschaftsfinales von 2015 mussten die geschwächten Weinviertler gegen Stockerau den ersten Punkteverlust hinnehmen. Während Fegerl die Grippe weiter zu schaffen machte, er aber trotzdem noch einen Fünfsatz-Sieg über Krisztian Molnar beitrug, zwickte Daniel Habesohn der Ischias.

Schwere Aufgabe in Grudziadz wartet

Am Samstag geht es in der Champions League weiter. Dort führt die SG die Gruppe B an. Aber Achtung: Die vier Teams trennt nur ein Punkt. Und jetzt geht‘s zum polnischen Meister Olimpia Unia Grudziadz.

Im Hinspiel gab es einen 3:1-Sieg, ein ähnliches Ergebnis wäre ein riesiger Schritt in Richtung Viertelfinale. Der Weg ist aber steinig: Unter anderem, weil der Japaner Kaii Yoshida zu den 50 besten Spielern der Welt zählt.