Erstellt am 15. September 2015, 09:32

von Maximilian Köpf

Stürmt Groll wieder?. Nach Rohrbach-Pleite soll Amaliendorfs Sturm überarbeitet werden. Gmünd gegen angeschlagene Wieselburger.

 |  NOEN, Alina Binder

GMÜND - WIESELBURG, Freitag, 19.30 Uhr. Mit den Wieselburgern hat der SC Gmünd noch eine Rechnung zu begleichen.Vor einem Jahr plagte die Grenzstädter noch die Ineffizienz (1:1 trotz Überlegenheit), im Frühjahr hatte man Wieselburg auf deren Kurs zum Vizemeistertitel trotz Kurzzeit-Tief am Rand der Niederlage (1:2). Diesmal soll endlich der erste Dreier gegen den Vorjahresaufsteiger her.

Bei den Wieselburgern hat das 2:2 in Rohrendorf Spuren hinterlassen. Die Verteidiger Alexander Greil und Stephan Zoufal fehlen nach ihren Ausschlüssen. Zudem fehlen sieben Spieler verletzt. „Uns fehlen fast die gesamte Abwehr und die ganze Offensive“, sagt Obmann Robert Gnant.

AMALIENDORF - ATZENBRUGG, Samstag, 16 Uhr. „Diese Leistung müssen wir konservieren“, sagte Amaliendorf-Sektionsleiter Christian Scherzer nach dem 2:5 in Rohrbach. „Wir haben wieder Fußball gespielt, die Burschen haben gekämpft.“

Gegen Atzenbrugg wird‘s aber auch Tore brauchen. Ob da wieder Krzysztof Siudek neben Petr Bartejs stürmen darf, ist noch offen – Yorick Groll wäre jedenfalls eine Option. Fakt ist für Scherzer allerdings, dass Amaliendorf gewinnen muss: „Das ist ein Pflichtsieg. Deshalb brauchen wir elf Spieler die unbedingt gewinnen wollen. Wir müssen Gas geben!“

Fehlen wird den Hausherren Christian Masch nach seinem Ausschluss in Rohrbach. Bei Atzenbrugg fehlt Mittelfeld-Mann Kevin Pegrin.

HERZOGENBURG - SCHREMS, Samstag, 16 Uhr. So groß die Erlösung nach dem Schlusspfiff gegen Melk in Schrems war, der Kampf fordert wohl seinen Tribut. Kapitän Bernhard Brantner zog sich eine Zerrung zu und musste in der 77. Minute raus und Thomas Masch knöchelte um, biss zwar durch, kommt wegen der starken Schwellung aber aktuell kaum in einen Schuh. Dafür wird Sercan Nikbay wieder mit dabei sein und auch Berke Dede darf sich wieder Hoffnungen auf einen Platz in der Start-Elf machen. Er war gegen Melk aus taktischen Gründen durch den Rost gefallen. Trainer Manfred Mayer kündigte aber bereits an, in Herzogenburg wieder offensiver spielen zu wollen – zwei Stürmer sind wahrscheinlich.

Die Defensive des Gegners ist schwer angeknackst, kassierte in den letzten drei Spielen 15 Tore. „Wir müssen früh attackieren, sie zu Fehlern zwingen“, gibt Mayer die Marschroute vor.