Erstellt am 06. April 2016, 05:54

von Maximilian Köpf

Stefan Fegerl und sein "Finale dahoam". Stefan Fegerl revanchierte sich mit SG Weinviertel NÖ bei Istres für die Hinspiel-Pleite und trifft jetzt im „Finale dahoam“ Ende Mai auf Werder Bremen.

Fan-Unterstützung in Wolkersdorf gab's für Stefan Fegerl & Co. aus der Heimat Österreichs Nummer eins. Eine Delegation des TTC Großdietmanns war beim Halbfinal-Rückspiel der SG Weinviertel NÖ gegen Istres dabei.  |  NOEN, privat

„Wir wussten, dass wir etwas ändern müssen.“ Der Nadel von der 2:3-Schlappe im ETTU-Cup in Frankreich saß tief bei Stefan Fegerl. Gesagt, getan: Beim Rückspiel am Freitag in Wolkersdorf machte die SG Weinviertel NÖ gegen Istres alles richtig. Hou Yingchao auf der eins siegte zweimal. Den dritten Punkt holte Fegerl souverän mit 3:0 über Paul Gauzy (FRA). „Die Taktik ist voll aufgegangen“, freute sich Fegerl. „Hou sollte seine beiden Spiele gewinnen und ich im dritten Match so hoch wie möglich gewinnen.“

Der Lohn für die Mühen kann sich sehen lassen. Im Finale, das auch mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wird, wartet mit Werder Bremen nicht nur ein schlagbarer Gegner. Den Titelgewinn könnten Fegerl & Co. auch noch daheim feiern. Das Rückspiel steigt Ende Mai in Wolkersdorf (Hinspiel: Ende April). „Die Chancen stehen vielleicht sogar 60:40. Ganz toll ist natürlich das Heimfinale“, sagt Fegerl, der aufgrund des Intermezzos am persischen Golf einen Platz in der Weltrangliste verlor. Die Kuwait Open hatte er trotz der heftigen Viruserkrankung noch in Angriff genommen. Nach dem Erstrunden-Aus sparte er sich aber die Katar Open und flog heim. „Ich hab dadurch zwar einige Punkte und auch den einen Platz verloren, aber das nehme ich in Kauf“, so Fegerl. „Ich konnte schon in Kuwait nicht wirklich spielen. Das hätte wenig Sinn gehabt.“

Am 11. April geht’s – dank der Verschiebung der Bundesliga-Runde – zu einem Promo-Match zwischen Österreich und Deutschland nach München. Und dann weiter zur Olympia-Quali nach Halmstad (SWE).