Erstellt am 02. Dezember 2015, 05:03

von Maximilian Köpf

Waldviertler Teams ärgerten die Wiener. Kirchberg einziger Nicht-Wiener-Turniersieger, aber immer viele heimische Teams im Spitzenfeld vertreten.

Knapp daneben rutschten im U14-Turnier die Dietmannser um Mathias Pichler an Sebastian Semper und seinen Waidhofnern.  |  NOEN, M.Köpf

Der erste Teil des 18. Adventpokalturniers des ASV Eaton Schrems in der Schremser Stadthalle ist geschlagen.  Klassisch standen bei den älteren Jahrgängen keine Banden im Weg. Futsal war angesagt. Und das auf Top-Niveau, wie Chef-Organisator Jürgen Prüfer sagte: „Wir haben wirklich in allen vier Altersstufen guten Fußball gesehen.“ Überhaupt fiel sein Resümee zum ersten Wochenende sehr positiv aus: „Es ist alles glatt gegangen. Es gab keine Verletzungen. Es waren viele Zuschauer da, speziell bei der U11 war die Stimmung toll.“

Die großen Überraschungen in sportlicher Hinsicht blieben am ersten Wochenende aus. Die Wiener Mannschaften dominierten drei der vier Turniere, der Sieg im U13-Turnier ging aber ins Waldviertel. Die NSG Kirchberg/Walde kassierte im Turnierverlauf nur zwei Gegentore. Eines davon im Finale gegen den Floridsdorfer AC B, der 3:1 besiegt wurde. Das zweite im ersten Vorrundenmatch ebenfalls gegen FAC B (2:1).

„Wir Waldviertler müssen uns nicht
verstecken, konnten häufig mit den
Wienern Schritt halten.“
Jürgen Prüfer 

Die Turniere der U11 und der U14 gingen beide an den FAC, aber stets dicht gefolgt von Waldviertlern. In der U11 verhinderte Kirchberg, das sich im Finale FAC B 0:1 geschlagen geben musste, als Zweiter einen Wiener Vierfachsieg. In der U14 reüssierten die NSG Kirchberg (4.) und Waidhofen (2.) neben den starken FAC-Teams.

„Man merkt natürlich, dass die Wiener Teams viel mehr in der Halle trainieren können“, sagt Prüfer. „Aber man sieht, dass wir Waldviertler uns nicht verstecken müssen. Es waren immer heimische Teams im Spitzenfeld vertreten.“

So auch beim U12-Turnier, wo Großdietmanns im kleinen Finale Gmünd mit 5:1 besiegte und somit auch Rang drei kletterte. Der Sieg ging an Olympique Klosterneuburg vor dem FAC.

Die Wien-Dominanz wird es beim zweiten Teil des Adventpokalturnieres am kommenden Wochenende nicht geben, so viel ist klar. Beim klassischen Hallenfußball der Alterklassen U8 bis U10 liegt der Schwerpunkt auf Teams aus dem Waldviertel – aus allen Bezirken. Mit Simmering, Brigittenau, Klosterneuburg und Budweis kommen nur vier Teams von außerhalb.