Erstellt am 29. Oktober 2015, 04:27

von Petra Suchy

„Xandi“ hat 20-fachen Ironman im Visier. Nach „Race Around Austria“-Sieg und 10-fachen Ultra-Triathlon ist Meixner (44) auf der Jagd nach zweitem Weltrekord!

So sehen Sieger aus. Alexandra Meixner konnte sich auch noch rückblickend über ihren „Race Around Austria“-Sieg begeistern. Besonders deshalb, weil ihr Gründervater Manfred Guthardt gleich das „Winner“-Trikot überreichte.  |  NOEN, zVg

NÖN-Leser begleiten die Abenteuer der Alexandra Meixner (44) bereits seit über zehn Jahren. Mit 33 absolvierte sie ihren ersten Marathon, danach ging‘s für die Gynäkologin aus Harmanschlag nur noch um die Länge.

2008: ihr erster Ironman (3,8/180/42,2km); 2011: zwei Ironman hintereinander. 2013 finishte sie als erste Österreicherin einen fünffachen Ultratriathlon, 2014 folgte dann ihr bislang größtes Triathlon-Abenteuer: ein „Ultra“ über die zehnfache Ironman-Distanz in Leon.

„Xandis“ Jagd nach dem nächsten Erfolg

Dieser Deca-Ultratriathlon brachte Meixner nun auch offiziell einen Welt- und Europarekord – die Waldviertler schrieb in Mexiko in 149:30.08 Stunden internationale Sportgeschichte. Damit nicht genug, jagt sie nach ihrem heurigen Vizeweltmeister-Titel im Double-Ultratriathlon bzw. ihrem „Race Around Austria“-Erfolg – sie finishte das Non-Stop-Radrennen als erste österreichische Einzelfahrerin – schon wieder den nächsten: 2016 soll‘s der „Double-Deca-Ultratriathlon“ in der Schweiz werden, also ein Triathlon über die 20-fache Ironman-Distanz!

Zuvor ließ sie aber in der Vorwoche vor 60 Freunden, Fans und Wegbegleitern im Sole-Felsen-Bad ihr erstes Rad-Abenteuer emotional wieder aufleben, dankte ihrem Team um Organisations-Mastermind Stefan Schrenk und nahm aus den Händen des „Race Around Austria“-Gründervaters Manfred Guthardt das Winner-Trikot als Österreichs erste Single-Fahrerin in Empfang. „Ich hab mich ja so gefreut, dass Manfred extra aus Oberösterreich gekommen ist“, war Meixner gerührt.

Pragmatischer fiel danach der Bericht von Max Loydolt & Benni Deimel aus: Das Waidhofner Duo hatte bei seinem zweiten Race so ziemlich alles perfektioniert, was möglich war –  und war prompt auf Platz 3 geradelt.