Erstellt am 19. Mai 2016, 05:04

von Petra Suchy

Zwei Gmünder im "Giro"-Fieber. LT-Gmünd-Duo trotzte Wiener Winden bei 68km-Race; im Spitzenfeld der Masters.

Die LT-Gmünder Joachim Dvorak und Martin Magenschab (von links) startetenbim Gran Fondo Giro d‘Italia über 68km.  |  NOEN, privat

Ins Getümmel des diesjährigen Giro d‘Italia Vienna warfen sich am Pfingstsonntag auch die LT-Gmünder Joachim Dvorak und Martin Magenschab (Masters 1).

Die 68km lange und relativ flache Grand-Fondo-Strecke führte das Duo und weitere 600 Radler von der Messehalle über Prater, Ringstraße und Handelskai (bis zur Stadtgrenze mit neutralisiertem Start und Pacemaker-Auto), entlang der Donau über Kritzendorf und Höflein nach St. Andrä-Wördern.

Nach der Donauquerung über das Kraftwerk Greifenstein ging’s teilweise über sandige Engstellen und Spitzkehren über die Donauinsel zurück. „Wir sind gut gestartet, fuhren in einem Pulk von 50, 60 Fahrern und hatten mit durchschnittlich 41km/h auch einen guten Grundspeed“, erzählt Dvorak.

Glück im Unglück hatte sein Kollege, als unmittelbar vor ihm ein Rennfahrer zu Sturz kam: Magenschab konnte ohne Crash ins nahe Grün auslenken, verlor hier aber etwas Zeit auf Dvorak. Der kam als 19. seiner Altersklasse nach 1:58.05 Stunden wieder bei der Messe an, Magenschab folgte in 2:00.1std als 28.

Für beide, die heuer erstmals einen gemeinsamen Wettkampf absolvierten, ein schöner Erfolg.