Erstellt am 09. Februar 2016, 09:15

Amstetten holt den Cup. Im Vorjahr unterlag der VCA im Cup-Finale in Graz, heuer bezwangen die Amstettner die Steirer in der eigenen Halle in drei knappen Sätzen und kürten sich zum zweiten Mal nach 2010 zum österreichischen Cupsieger.

Das Team des VCA feierte den Cupsieg ausgelassen.  |  NOEN, VCA/Maurer
Das Final Four Turnier in Amstetten wurde zum erhofften Triumphzug für den VCA. Mit einem knappen 3:0-Erfolg über Enns qualifizierten sich die Hausherren für das Finale, wo sie am Montagabend auf das Team aus Graz trafen. Die Neuauflage des Vorjahresfinales war somit perfekt. Die Chancen auf einen Heimsieg standen für VCA-Sportdirektor Micha Henschke „50:50“.

Die Partie begann mit einem Servicefehler von Ingmar Zipper. Danach entwickelte sich das erwartete Spiel auf Augenhöhe mit kleineren Vorteilen für die Hausherren. Sie benötigten aber sechs Satzbälle, bevor sie nach genau 30 Minuten über die 1:0-Satzführung jubeln durften. Im zweiten Satz erwischten die Grazer den besseren Start und gingen mit einer 8:6-Führung in die erste technische Auszeit. Danach fanden die Amstettner aber immer besser ins Spiel und sicherten sich diesen Satz souverän mit 25:18.

Ausgeglichener dritter Satz

In einem ausgeglichenen dritten Satz boten sich den Grazern am Ende einige Chancen, um auf 1:2 zu verkürzen. Den ersten Satzball der Grazer wehrte Maximilian Landfahrer ab, Satzball Nummer zwei und drei vergaben die Grazer selbst durch Servicefehler. Die Amstettner hingegen verwerteten ihren zweiten Matchball und jubelten in der vollen Pölz-Halle über den erneuten Cupsieg. „In dieser neuen, wunderbaren Halle den Titelgewinn feiern zu können, ist natürlich eine großartige Sache. Es geht eigentlich nicht besser. Wir haben gewusst, dass wir eine Top-Leistung abrufen müssen, um nicht wieder so bitter zu verlieren wie vor einem Jahr in Graz.

Das durfte uns einfach nicht noch einmal passieren", freute sich VCA-Kapitän Philip Ichovski über den Erfolg seines Teams. Groß war der Jubel auch bei Topscorer Thomas Tröthann: „Unsere ganze bisherige Saison war auf dieses Highlight ausgerichtet. Wir waren heute vom Trainer super eingestellt, hatten eine hervorragende Taktik. Dass wir Graz in drei Sätzen schlagen, damit konnte man aber natürlich nicht rechnen.“

Kriener als wertvollster Spieler

Zum wertvollsten Spieler des Final Four Turniers wurde VCA-Aufspieler Fabian Kriener gewählt. „Den Titel hätte sich heute jeder VCA-Spieler verdient. Wir haben wie eine Mannschaft agiert und nur gemeinsam so gut funktioniert. Die Stimmung in der Halle war der Hammer. Mit dem Publikum im Rücken waren wir fast immer zu siebt am Platz“, erklärte der Aufspieler.

Im Finale der Damen setzte sich die SG SVS Post SV gegen Herausforderer UVC Graz trotz 0:2-Satzrückstand durch und sicherte sich zum 25. Mal den Titel des österreichischen Cupsiegers.

x  |  NOEN, ÖVV/HAGENpress


x  |  NOEN, VCA/Maurer