Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:32

von Ingrid Vogl

Thunder rangelten sich souverän zum Titel. Mit einem 30:6-Sieg im Halbfinale und einem 20:7-Erfolg im Finale krönten sich die Thunder zum Landesmeister.

Nicht zu halten. Amstettens Christian Klemenz (Nr. 29) präsentierte sich bei der Landesmeisterschaft in Topform. Foto: Waldbauer  |  NOEN, www.sabrinawaldbauer.com

Beim Finaltag der niederösterreichischen Landesmeisterschaft in Steinakirchen zeigten die Amstetten Thunder eindrucksvoll, dass sie die Nummer eins in Niederösterreich sind. Im Heimstadion der Mostviertel Bastards trafen die Thunder auf die St. Pölten Invaders und die Rangers Mödling. Beide Teams waren kein Stolperstein am Weg zum Titel.

Dunkelheit und erhitzte Gemüter im Finale

Im Halbfinale mussten die St. Pölten Invaders die Überlegenheit der Amstettner anerkennen. Schnell sahen sich die Landeshauptstädter mit einem 0:14-Rückstand konfrontiert. Sie kamen zwar kurzfristig etwas näher heran, aber ab dem Stand von 6:16 punkteten nur noch die groß aufspielenden Amstettner.

Mit einem klaren 30:6-Sieg zogen die favorisierten Thunder ins Finale ein. Dort warteten die Rangers Mödling, die sich im Halbfinale gegen die Mostviertel Bastards mit 23:7 durchgesetzt hatten.

Die Amstettner begannen stark und gingen mit 6:0 in Führung. Die Mödlinger wehrten sich aber nach Leibeskräften und es gelang ihnen, die Partie kurzfristig zu drehen. Nach der 7:6-Führung der Rangers waren es aber in der Folge wieder die Amstettner, die für die Akzente sorgten. Und auch für die Punkte.

Die einbrechende Dunkelheit machte das Spiel in der Endphase schwierig und die erhitzten Gemüter führten zu einigen heftigen Diskussionen. Am klaren 20:7-Erfolg der Amstetten Thunder und somit am Landesmeistertitel änderte dies alles aber nichts mehr.