Erstellt am 18. Mai 2016, 04:44

von Ingrid Vogl

Die Gerüchteküche brodelt. Die hotVolleys brauchen einen neuen Partner für eine Spielgemeinschaft in der AVL. Gespräche wurden diesbezüglich auch mit dem VCA geführt. Entschieden ist aber noch nichts.

Ein gefragter Mann. VCA-Sportdirektor Micha Henschke bestätigt Gespräche über eine Spielgemeinschaft mit den hotVolleys. Angeboten wurde ihm auch die Leitung der Wiener Volleyballakademie. Dass bereits eine Entscheidung gefallen sei, ist aber nur ein Gerücht. Foto: Vogl  |  NOEN, Ingrid Vogl

Die hotVolleys sind wieder einmal auf der Suche: nach einem neuen Partner für eine Spielgemeinschaft in der höchsten österreichischen Liga und nach einem Leiter für die Wiener Volleyballakademie. Gerüchte, dass man mit dem VCA und dessen Sportdirektor Micha Henschke diesbezüglich bereits fündig geworden sei, machten zuletzt die Runde.

„Es gibt Gespräche, aber da ist noch nichts fix und nichts unterschrieben“, bestätigt Micha Henschke die Kontaktaufnahme durch hotVolleys-Präsidentin Charlotte Schützenhofer. Konkreteres gäbe es derzeit dazu nicht zu sagen. Eines steht für den ehemaligen Nachwuchschef der hotVolleys aber fest: „Wenn, dann müssen wir etwas davon haben.“ Dass eine Kooperation mit den Wienern schon auch Vorteile haben könnte, gibt Henschke zu. So spare man sich zum Beispiel bei der Verpflichtung eines Akademiespielers die Ausbildungskosten.

Dass der zukünftige Leiter der Akademie Micha Henschke heißen wird, wurde auch bereits kolportiert. Dass er beim VCA als Trainer künftig kürzer treten wird, will er aber nicht als Signal gedeutet wissen, dass er sich zukünftig um den Wiener Nachwuchs kümmert. „Dass ich mich beim VCA als Trainer etwas zurückziehe, stand schon länger fest. Ich brauche ein Jahr, um Luft zu holen. Ich bleibe aber hundertprozentig in Amstetten und bleibe weiterhin sportlicher Leiter des VCA“, stellt Henschke klar.

Ganz aus den Gedanken verschwunden ist die Wiener Akademie aber trotzdem noch nicht. „Ich habe sie gegründet., Sie ist ein Kind von mir und ich will sie nicht sterben lassen“, gibt Henschke zu bedenken. Vor seinem Wechsel nach Amstetten im Jahr 2008 war Henschke bereits drei Jahre lang Leiter der Akademie. Um eventuell erneut aktiv zu werden, „müssten meine Bedingungen passen. Und erst wenn das passt, werde ich richtig darüber nachdenken.“