Erstellt am 08. Dezember 2015, 05:58

von Daniel Hartl

Führung gefestigt. Die Doppelbelastung konnte den Wölfen nichts anhaben. Der Leader gewann zwei Spiele innerhalb von drei Tagen.

Gefährliche Szenen. Tullns Torfrau Vigilanti verlor während des Spiels ihren Helm, kam zum Glück aber ohne Verletzung davon. Den Sieg der Amstettner in der Overtime konnte sie aber nicht verhindern.  |  NOEN, Kovacs

Amstetten - Krems/Zwettl 5:4. Amstetten musste im Heimspiel gegen Krems aus beruflichen Gründen ohne Leistungsträger Lukas Friedl auskommen. Dennoch übernahmen die Wölfe von Beginn an das Kommando. Treffer gelangen dem Tabellenführer jedoch erst im zweiten Drittel. Es dauerte genauer gesagt bis zur 23. Minute, ehe den Gastgebern der Knopf aufging. Nach einem Zuspiel von Felix Wagner war Haselsteiner zur Stelle. Nur zwei Minuten später legte Philipp Fehringer bereits den zweiten Treffer nach.

Trotz Amstettens anhaltender Überlegenheit, gab man das Spiel unerklärlicherweise aus der Hand. Krems suchte sein Heil in Konterangriffen und fand es schließlich auch. Innerhalb von drei Minuten fingen sich die Wölfe zwei Treffer ein, die den Gästen zum 2:2 verhalfen. Für die Heimischen kam es noch schlimmer. Von den Gegentreffern verunsichert, fing man sich nach einem Fehlpass auch noch das 2:3 ein (32.). Amstetten ließ sich aber nicht abschütteln und kam durch Gahleitner zum 3:3 (35.).

Trotz einer Überzahl-Situation gelang den Wölfen zu Beginn des Schlussdrittels kein Treffer. Erst ein weiteres Powerplay brachte die Gastgeber erneut in Front. Nach einem Zuspiel von Gahleitner versenkte Spielertrainer Schwab die Scheibe. Nach einigen vergebenen Chancen war es Sebastian Fehringer, der schlussendlich die Entscheidung herbeiführte (51.). Krems war nur noch in der Lage zu verkürzen (57.)

Sieg in der Overtime

Amstetten - Tulln 4:3. Auch im zweiten Spiel innerhalb von drei Tagen gingen die Wölfe als Sieger hervor, wenn auch erst in der Overtime. In einer anfangs ausgeglichenen Partie war es Schwab, der nach einem Sololauf zum 1:0 einschoss. Trotz zahlreicher Chancen musste sich Amstetten bis zur 25. Minute gedulden, ehe Sebastian Fehringer das 2:0 gelang.

Eine Konzentrationsschwäche der Hausherren brachte Tulln den Anschlusstreffer, kurz darauf gar den 2:2-Ausgleich ein. Trotz einer Vielzahl an Torschüssen musste Amstetten im Schlussdrittel in Unterzahl das 2:3 hinnehmen. Drei Minuten vor dem Ende belohnten sich die Wölfe für ihren Aufwand. Felix Wagner glich nach Schwab-Zuspiel zum 3:3 aus. In der Verlängerung behielten die Wölfe die Oberhand. Tulln traf nur die Stange. In der 64. Minute gelang Sebastian Fehringer nach einem Savolainen-Pass der entscheidende vierte Treffer.