Haag

Erstellt am 09. August 2016, 03:36

von Ingrid Vogl

Eva Hammelmüller kletterte aufs Podest. Die Haagerin verhinderte bei der Boulder-EM in Tirol als Dritte einen italienischen Dreifachsieg in der Jugend A-Klasse.

Auf Rang drei geklettert. Die Haagerin Eva Hammelmüller sicherte sich bei der Jugend-EM im Bouldern als Dritte in der Jugend A-Klasse einen Platz am Siegespodest. Foto: Liebhaber  |  Liebhaber

252 Athleten aus 26 Nationen boulderten bei der Jugend- und Junioren-Europameisterschaft in Längenfeld in Tirol um Edelmetall. Der rot-weiß-rote Kletternachwuchs eroberte dabei fünf Medaillen. Eine davon ging auf das Konto von Eva Hammelmüller (ÖAV Amstetten/Haag).

Auf Rang drei geklettert. Die Haagerin Eva Hammelmüller sicherte sich bei der Jugend-EM im Bouldern als Dritte in der Jugend A-Klasse einen Platz am Siegespodest. Foto: Liebhaber  |  Liebhaber

44 Kletterinnen aus 19 Nationen kämpften in der Jugend A-Klasse um die Medaillen. Darunter die Haagerinnen Eva Hammelmüller, die als Anwärterin auf einen Podestplatz gehandelt wurde, und Vereinskollegin Laura Stöckler. Die Qualifikation am vergangenen Freitag ging dann unter schwierigsten äußeren, aber dennoch für alle Teilnehmer fairen Bedingungen über die Bühne.

Strömender Regen und 10 Grad Celsius machten es den Athletinnen aber nicht gerade leicht. Trotzdem präsentierten sich die Youngsters in starker Form. Eva Hammelmüller gelang es, sieben der acht Boulderprobleme zu lösen. Sie sicherte sich mit dieser Leistung als Viertplatzierte und eine von zwei Österreicherinnen einen Platz im Finale.

Dieses ging dann bei besseren Wetterbedingungen am Samstagabend über die Bühne. Vor zahlreichem Publikum und bei hervorragender Stimmung galt es im Finale vier Boulderprobleme zu lösen. Hammelmüller stellte unter Beweis, dass sie zu Recht als Medaillenkandidatin gehandelt wurde und absolvierte drei der vier Boulder im ersten Versuch. Damit verbesserte sich die Mostviertlerin um einen Platz und schaffte noch den Sprung aufs Siegespodest. Als Dritte verhinderte sie einen italienischen Dreifachsieg.

Laura Stöckler bot in Tirol ebenfalls eine starke Leistung und landete auf Platz sieben. Sie verpasste das Finale der besten Sechs somit denkbar knapp.