Erstellt am 25. November 2015, 16:36

von NÖN Redaktion

Lietz bester GT-Pilot. Die ausgegebene Strategie, mit Sicherheit den Weltcup zu gewinnen, ging bei Lietz perfekt auf.

Perfekt eingeteiltes Rennen. Lietz/Christensen riskierten beim sechs-Stunden-Rennen in Bahrain nichts und sicherten sich mit Rang fünf den FIA-Weltcupsieg. Foto: Periny  |  NOEN, Periny

Trotz des beruhigenden Vorsprunges in der GTE-Pro Klasse war das sechs-Stunden-Rennen in Bahrain für Richard Lietz voller Anspannung. Von einem Schongang war keine Rede. Für viele Fahrer ging es um die Meisterschaft, keiner steckte zurück.

„Wir waren auf einem Tiefpunkt“

Die Strategie des Manthey-Teams ging voll auf. Pilet/Makowiecki fungierten von Beginn an als Speerspitze, und ließen den Ferraris keine Chance, das Rennen zu gewinnen. Lietz/Christensen setzten nicht alles auf eine Karte, pendelten sich auf dem fünften Platz ein, der für den Weltcupsieg reichte, und hielten diesen souverän bis ins Ziel.

Richard Lietz blickte auf die Saison zurück: „Wir waren auf einem Tiefpunkt. Trotz vieler Rückschläge haben wir weiter an uns geglaubt. Wir waren schon abgeschrieben, wurden aber in der zweiten Saisonhälfte immer stärker und gewannen plötzlich Rennen. Der Titelgewinn gegen die starken Teams Aston Martin und Ferrari war nur möglich, weil ich eine starke Mannschaft, die selber den Erfolg haben wollte, hinter mir hatte. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein.“

Happy über den Sieg war auch Vater Christian Lietz: „Ein Wahnsinn, dass wir einen FIA-Weltcupsieger haben. Das kommt nicht oft immer“, strahlte er.