Erstellt am 03. Mai 2016, 02:04

von Andreas Fröhlich

Mayer auf dem Podest. Beim Top de Colmar sicherte sich Coloseum Fitness-Athlet Daniel Mayer in bestechender Form den dritten Platz und ließ dabei sogar Profis hinter sich.

Training und Wettkampf. Sowohl im Amstettner Coloseum Fitness, als auch beim Wettkampf zeigt sich Daniel Mayer höchst motiviert. Foto: privat  |  NOEN, privat

Er ist 33 Jahre alt, 183 Zentimeter groß und rund 110 Kilogramm schwer. Die Rede ist von Top-Bodybuilder Daniel Mayer.

Nachdem er sich 2013, wenige Wochen nach seinem Debüt, gleich für eine Teilnahme am Mister-Universe-Bewerb qualifizierte und 2015 den zweiten Platz bei den NABBA World Championships belegte, konnte er vor kurzem einen weiteren großen Erfolg einfahren.

Beim Top de Colmar, einem der renommiertesten Bodybuilding-Wettkämpfe, konnte der in Topform auftretende Mayer den überragenden dritten Platz in der offenen Klasse für sich verbuchen. Dabei ließ er sogar Profi-Bodybuilder hinter sich.

„Nachdem Platz fünf und sechs ausgerufen wurden und ich diese Athleten gesehen habe, habe ich nicht mehr an eine Top-Platzierung geglaubt. Als ich dann auf Platz drei ausgerufen worden bin, war ich überrascht und natürlich überglücklich“, kommentierte Mayer seinen Erfolg. Sogar den NABBA-Weltmeister konnte er hinter sich lassen.

Den Bewerb selbst empfand Mayer als den besten und professionellsten, den er je gesehen hatte. Nicht zuletzt aufgrund der über 4.000 erschienenen Zuseher war es für den Eisensportler ein riesengroßes Erlebnis, welches man sich „mit Geld nicht kaufen könne“.

Eine wichtige Rolle bei seinen Erfolgen spielte er seinem Supplement-Sponsor und Studiobesitzer Michael Gröbl zu: „Ohne Menschen wie Mike, die mich das ganze Jahr über unterstützen, könnte ich Bodybuilding nicht auf diesem Niveau betreiben. Leider bekommen wir Top-Athleten in Österreich keine Förderungen. In Ungarn oder Tschechien genießt man noch hohes Ansehen als Bodybuilder, hier ist man leider oft nur der Muskeldepp.“

Coloseum Fitness-Besitzer Michael Gröbl zeigte sich erfreut: „Es ist großartig, einen Athleten wie Daniel wieder bei uns trainieren zu sehen.“

Die Frage nach seiner sportlichen Zukunft ließ Mayer offen, darüber mache er sich noch nicht allzu viele Gedanken. Die Teilnahme an der Frey-Classic 2017 plant er jedoch: „Nach meinem Auftritt in Frankreich habe ich mitgeteilt bekommen, dass die Veranstalter mich 2017 auf der Frey Classic haben wollen, da werde ich wohl mitmachen.“ Dafür kann man ihm nur das Beste wünschen.