Erstellt am 21. Juni 2016, 04:00

von Ingrid Vogl

Mit den Profis messen. Bei der 1. NÖN Sonntagberg Challenge am 5. Juli können Hobbyradsportler testen, wie lange sie im Vergleich zu den Profis bis zum Ziel bei der Wallfahrtsbasilika brauchen.

Oben angekommen. Der Brite Peter Kennaugh war der bisher letzte Etappensieger am Sonntagberg.  |  NOEN, Mario Stiehl

Was die Tour de France für Frankreich oder der Giro d’Italia für Italien, das ist die Österreich Rundfahrt für Österreich. Die größte Radsportveranstaltung des Landes gastiert auch heuer wieder im Mostviertel. Die Etappe am 5. Juli wird in Ardagger gestartet und endet bei der Wallfahrtsbasilika am Sonntagberg.

Hier kann man heuer auch mit einer ganz besonderen Herausforderung für alle Hobbyradsportler aufwarten: Gleiche Strecke, gleiche Zeitnehmung, fast gleiches Rad - Wie schnell sind die Hobbyradler im Vergleich zu den Profis vom Fuße des Sonntagbergs in Rosenau bis zum Etappenziel bei der Basilika? Diese Frage wird im Rahmen der 1. NÖN Sonntagberg Challenge beantwortet.

„Als passioniertem Hobbyradfahrer hat mich interessiert: Wie weit liege ich am Sonntagberg hinter den Profis, auch wenn ich vorher keine 180 Kilometer fahren musste?“, erklärt Friedrich Rechberger, Sportstadtrat von Waidhofen an der Ybbs, die Beweggründe für die Aktion.

Idee eines Jedermann-Rennens

Gemeinsam mit Andreas Bösch vom Askö Arbö Waidhofen entstand dann aus einer Idee ein konkretes Projekt. „Wir sind mit den Organisatoren der Österreich Rundfahrt in Kontakt getreten und schnell war die Idee eines Jedermann-Rennens geboren“, erläutert Bösch.

Auf die Teilnehmer dieser Challenge warten eine Streckenlänge von 3,8 Kilometern und 320 Höhenmeter. Der Zieleinlauf der Profis wird für 15 Uhr erwartet, die Hobbyradler gehen bereits eineinhalb Stunden früher auf die Strecke. Der Start für alle Kategorien ab dem Jahrgang 2004 erfolgt um 13.30 Uhr beim Gemeindeamt Sonntagberg.

Die Route führt von Rosenau hinauf direkt zur Basilika Sonntagberg, wohin heuer auch das Ziel der Ö-Tour verlegt wurde. Inoffiziell können auch E-Bike-Fahrer starten, deren Zeiten interessante Aufschlüsse über die Leistung der Profis geben können.

Auf die Gewinner in den unterschiedlichen Kategorien warten tolle Preise – wie das original „RH77“-Führungstrikot der Österreich Rundfahrt 2016, das von Ex-Profi Rene Haselbacher produziert wurde. Alle Infos zur Anmeldung gibt es unter: www.computerauswertung.at