Erstellt am 08. März 2016, 03:49

von Ingrid Vogl

Serie der Falcons hält weiter an. Die Amstetten Falcons feierten am Wochenende die Siege Nummer 17 und 18 und sind weiterhin ungeschlagen.

Auf den Kapitän war Verlass. Amil Klisura (am Ball) avancierte in der Partie gegen Lui Linz zum Topscorer und war mit seiner guten Leistung auch maßgeblich beteiligt am Erfolg gegen die Young Devils Linz. Mit diesen beiden Erfolgen liegen die Falcons nun bei 18 Siegen in Serie. Foto: Kovacs  |  NOEN, Kovacs

LUI LINZ - AMSTETTEN 57:71. Zu Gast beim Verfolger, starteten die Falcons ungewöhnlich unsicher in die Partie. Nur durch viele Offensive-Rebounds von Glantschnig und Co konnten die Amstettner das Spiel ausgeglichen halten.

Erst im zweiten Viertel und mit frischen Leuten von der Bank spielten die Falcons ihr gewohnt schnelles Spiel. Auf Kapitän Amil Klisura war offensiv und defensiv wieder Verlass. Absetzen konnte man sich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wirklich. Mit einer knappen sechs-Punkte-Führung gingen die Falcons in die Halbzeit.

In der zweiten Spielhälfte ging den Gastgebern dann nach und nach die Puste aus. Offensiv scorten die Falcons wie immer ausgeglichen, besonders erwähnenswert an diesem Tag war aber die Leistung von Benkovics und Laclavik, die mit starken Aktionen unter dem Korb immer wieder aufräumten. Im Schlussviertel fixierten die Falcons dann den letztendlich doch noch klaren 17. Saisonsieg.

YOUNG DEVILS LINZ - AMSTETTEN 58:68. Sieg Nummer 18 folgte am Sonntag. Eindeutig fiel dieser aber nicht aus. Das erste und dritte Viertel entschieden die Gastgeber für sich, dennoch gelang es ihnen nicht, den Falcons die erste Saisonniederlage zuzufügen.

Das erste Viertel war von beiden Seiten sehr defensiv geprägt. Die Linzer wechselten zwischen Zonen- und Mannverteidigung und brachten die Amstettner so ein wenig aus dem Konzept. Mit 10:11 ging es ins zweite Viertel, in dem die Falcons schön langsam zu treffen begannen. Bis zur Halbzeit hatten sich Klisura und Co fünf Punkte Vorsprung herausgearbeitet.

Diese gingen im dritten Viertel wieder verloren. „Wir haben nicht gut getroffen, die vielen Offensive-Rebounds haben uns gerettet“, erklärte Jasmin Marevac. 46:46 lautete der Zwischenstand vor dem letzten Viertel. Die Umstellung auf Zonenverteidigung ebnete den Falcons den Weg zum Sieg. Nächster Gegner ist am Freitag Gmunden.