Erstellt am 07. Juni 2016, 03:20

von Ingrid Vogl

Starke Teamleistung von Kromoser. Aufgrund von Knieproblemen wurde der Europacup in Wörgl für Christian Kromoser zum Belastungstest.

Schnelles Trio. Das X-Tech-Team mit Christian Kromoser, Elton de Souza und Jakob Ulreich (v.l.n.r.) präsentierte sich beim Europacup in Wörgl mannschaftlich stark. Foto: privat  |  NOEN, privat

Der Europacup in Wörgl stand für Christian Kromoser unter keinem guten Stern. Akute Knieschmerzen, die noch von seinem Sturz in Heerde vor einigen Wochen herrühren, machten ein Training in der letzten Woche unmöglich. „Ich habe nicht einmal mehr Stiegen steigen können und nicht geglaubt, dass ich am Wochenende überhaupt fahren kann“, erklärte der Heeressportler.

Unter diesen Voraussetzungen verliefen die Rennen dann hervorragend. Über 500 Meter qualifizierte sich Kromoser mit einem guten Lauf für das Viertelfinale, über 1.000 Meter schaffte er den Sprung ins Semifinale. Im Punkterennen über 5.000 Meter, das bei leichtem Regen ausgetragen wurde, regierte beim Mostviertler aufgrund des angeschlagenen Knies dann die Vorsicht. Mehr als Rang elf war unter diesen Bedingungen nicht drinnen.

Am besten lief es für den 23-Jährigen dann bei der Elimination über 10.000 Meter. Nach einem hektischen Beginn ging das X-Tech-Trio rund um Kromoser, Elton de Souza und Jakob Ulreich in Führung und fuhr das Rennen an der Spitze. „Jakob war vorne und ich habe Elton nach hinten abgesichert, weil es bei ihm um den Sieg in der Gesamtwertung ging“, schilderte Kromoser die Taktik. Diese ging nur zum Teil auf.

De Souza sicherte sich zwar den Gesamtsieg, Kromoser wurde aber nach einem Check von Felix Rijhnen als Siebenter eliminiert. „Ich bin mit dem Rennen sehr zufrieden. Wir haben es dominiert, aber ich wäre es gern fertig gefahren“, gab Kromoser zu.