Erstellt am 30. März 2016, 02:04

von Ingrid Vogl

VCA im Semifinale ohne Satzgewinn. Die Amstettner Volleyballer mussten sich Favorit Aich/Dob dreimal mit 0:3 geschlagen geben und spielen nun um Platz drei.

Gegen die Niederlage gestemmt. Trotz heftiger Gegenwehr war der VCA gegen Favorit Aich/Dob in der Heimhalle chancenlos. Vogl  |  NOEN, Ingrid Vogl

Drei Spiele in einer Woche – und alle gegen Vizemeister Aich/Dob. Diese schwierige Aufgabe hatten die Amstettner Volleyballer in der Karwoche in Angriff zu nehmen. Alles andere als der Finaleinzug der Kärntner wäre eine Überraschung gewesen. Dass die Amstettner dreimal ohne Satzgewinn blieben, war dann aber doch eine kleine Enttäuschung.

76 Minuten benötigte der Vizemeister, um am Mittwoch die erste Partie für sich zu entscheiden. Die Amstettner erwischten in den ersten beiden Sätzen jeweils den besseren Start und gingen beide Male mit einer 8:6-Führung in die erste technische Auszeit. Danach machten die Kärntner aber immer ernst, sicherten sich die Partie und legten in der best-of-five-Serie vor.

Zehn Satzbälle zu Hause nicht verwertet

Mehr Widerstand leisten wollten die Amstettner dann am Karfreitag in der eigenen Halle. Das gelang zwar, belohnt wurde die Leistung aber auch diesmal nicht. Satz Nummer eins ging mit 25:23 an die Gäste und auch der zweite Durchgang schien lange Zeit für die Kärntner zu laufen.

Erst gegen Ende des Satzes bekamen die Gastgeber Oberwasser und erarbeiteten sich beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle. Diese blieben ebenso ungenützt wie die acht weiteren Satzbälle, die noch folgten. Letztendlich sicherte sich Aich/Dob den Satz nach 39 Minuten mit 36:34 und entschied auch die Partie für sich.

„Das war heute ein tolles Spiel. Leider ist es uns nicht gelungen, im zweiten Satz den Sack zuzumachen. Einen Satzgewinn hätten wir uns mehr als verdient“, trauerte Trainer Martin Kop den vergebenen Chancen nach.

Wenig zufrieden war der Tscheche dann am Ostermontag. Kop kritisierte die Einstellung der Mannschaft, die zum dritten Mal in einer Woche eine 0:3-Niederlage hinnehmen musste. Chancen, den zweiten Satz für sich zu entscheiden, wurden wieder aus der Hand gegeben. Nach 73 Minuten war die Niederlage und somit das Ende der Semifinalserie besiegelt.

„Wir haben jetzt viel Zeit bis zum Spiel um den dritten Platz, um die Niederlage zu verarbeiten und uns perfekt auf Waldviertel vorzubereiten. Wichtig ist, dass wir uns im kleinen Finale richtig reinhängen“, verlangt Trainer Martin Kop Einsatzwillen von seinen Spielern. Das erste Spiel der best-of-three-Serie geht am 8. April im Waldviertel über die Bühne.