Erstellt am 22. Dezember 2015, 03:33

von Ingrid Vogl

Volleyballer eroberten vier Punkte. Innerhalb von 24 Stunden unterlag der VCA Graz in fünf Sätzen und gewann gegen Klagenfurt souverän in drei Sätzen.

Knapp gescheitert. Gegen Graz spielte Ingmar Zipper eine starke Partie. Der VCA unterlag jedoch in fünf Sätzen. Foto: Vogl  |  NOEN, Vogl

GRAZ - AMSTETTEN 3:2. Die Amstettner hatten in dieser Partie etwas gutzumachen. Mit einer guten Leistung wollten sie die bittere 0:3-Niederlage, die sie gegen Graz beim Meisterschaftsstart in Enns einstecken mussten, vergessen machen. Das gelang. Für einen Sieg reichte es aber dennoch nicht.

Fünf Sätze und fast zwei Stunden lang schenkten sich die beiden Teams nichts. Die Grazer legten zweimal vor, den Amstettnern gelang es beide Male, den Rückstand wieder wettzumachen und einen Entscheidungssatz zu erzwingen. Dieser verlief über weite Strecken ausgeglichen.

Letztendlich hatten die Grazer das bessere Ende für sich und setzten sich knapp mit 15:13 durch. „Ein Spiel zweier eigentlich gleichwertiger Mannschaften. Am Ende waren wir sicher die Glücklicheren“, gab Graz-Obmann Andreas Artl zu.

KLAGENFURT - AMSTETTEN 0:3. Nach der Niederlage in Graz ging es für die Amstettner weiter nach Klagenfurt, wo am Sonntag die Partie gegen die Wörther-See-Löwen am Spielplan stand. Die Amstettner gingen als Favoriten in die Partie und wurden dieser Rolle auch gerecht.

„Nach dem schweren Spiel in Graz hat die Mannschaft heute eine sehr gute und konzentrierte Leistung gezeigt. Das war ein super Auftritt, so wie ich mir das vorstelle. Es freut mich besonders, dass unser Trainer die Cupmannschaft aufgestellt hat“, erklärte Sportdirektor Micha Henschke.

Die Amstettner, bei denen Fabian Kriener für das Aufspiel verantwortlich zeichnete, setzten sich in nur 66 Minuten klar in drei Sätzen durch. Mit vier Punkten im Gepäck kehrte die Mannschaft nach den beiden Spielen ins Mostviertel zurück und beendet das Jahr 2015 auf dem sechsten Tabellenplatz. Bis zur nächsten Runde bleibt nun ein wenig Zeit. Nach zwei Spielen in der MEL Ende Dezember geht es in der AVL erst am 13. Jänner weiter. Gegner in der Johann Pölz-Halle ist dabei das Team aus Salzburg.