Erstellt am 09. Februar 2016, 04:03

von Ingrid Vogl

Zu Hause den Titel erobert. Elf Kämpfe standen bei der Fight Night in Greinsfurth am Programm. Von den drei Lokalmatadoren durfte sich nur Julia Freinberger über einen gewonnenen Kampf freuen.

Eine Nummer zu groß. Thomas Raffetseder (re.) bekam es mit einem afghanischen Profi zu tun und schlug sich wacker. Siegeschancen hatte er keine.  |  NOEN, zVg

Die Amstettner Fight Night war ein voller Erfolg. Auch bei der dritten Auflage strömten hunderte begeisterte Kampfsportfans ins Energy Fitness Studio nach Greinsfurth. Davon, dass Organisator Christian Pfannhauser aufgrund mehrerer krankheitsbedingter Absagen im Vorfeld noch ordentlich ins Schwitzen gekommen war, ahnten die Zuschauer nichts.

Was sie zu sehen bekamen, waren elf heiße Kämpfe im Kickboxen, Thaiboxen und Boxen. Drei Lokalmatadore – darunter zwei, die um den Staatsmeistertitel kämpften – gab es ebenfalls zu bewundern. Die erste Vertreterin des KSC Energy Fitness Fight Clubs Amstetten, die an diesem Abend in den Ring stieg, war Regina Stürzl. Auf sie wartete ein ziemlich ungleicher Kickbox-Kampf.

„Bis 60 Kilo war ausgemacht. Ihre Gegnerin ist aber nicht unter die 60 Kilo gekommen und letztendlich waren sechs Kilo Unterschied zwischen den beiden. Das macht in der Gewichtsklasse sehr viel aus“, wusste Christian Pfannhauser den Grund für die klare Niederlage Stürzls.

Besser erging es der zweiten KSC-Dame. Julia Freinberger bestritt in der Klasse K-1 bis 60 Kilogramm einen Titelkampf. Sie musste sich in den letzten Tagen auf verschiedene Gegnerinnen einstellen. Die erste Kontrahentin fiel mit einer Lungenentzündung aus, die Ersatzgegnerin musste am Tag der Veranstaltung passen.

Nachdem noch eine Dame nicht kämpfen konnte, wurden aus den ursprünglich vier Kämpfen drei und auch Freinberger bekam ihre Gegnerin. Eine starke noch dazu. „Sie hat bravourös gekämpft. Ich bin richtig stolz“, freute sich Trainer Christian Pfannhauser über den Titelgewinn.

Thomas Raffetseder hatte keinen Grund zum Jubeln. Er bekam es ebenfalls mit einem Ersatzkämpfer zu tun, der ihn mit einem Treffer auf die Leber kurzzeitig außer Gefecht setzte. „Das war ein afghanischer Profi. Dafür hat er sich gut geschlagen“, analysierte Pfannhauser den Verlauf des Kampfes.