Erstellt am 24. Mai 2016, 05:44

von Wolfgang Wallner und Bernhard Schiesser

Ein halbes Dutzend an der Wölfe-Angel. Für die Bundesliga müssen sich die St. Pöltner verstärken. Jano-Rückkehr ist kein Thema mehr. Gleich nach dem größten Triumph in der SKN-Vereinsgeschichte wartet wieder harte Arbeit.

 |  NOEN, NÖN

Und Ärger rund um die Zukunft von Sportdirektor Frenkie Schinkels. „So überragend, dass wir über irgendeinen Gegner drüberfahren, sind wir nicht“, bleibt Trainer Karl Daxbacher. Dem Coach ist klar, dass der gegenwärtige Kader für Liga eins stärker aufgestellt werden muss.

Gestern, Montag, rauchten bereits die Köpfe. „Wir dürfen trotz Meistertitel nicht in eine Euphorie verfallen, sondern müssen sachlich analysieren“, fordert Schinkels. „Meine Analyse sieht so aus, dass wir derzeit nicht stärker sind als Grödig und die sind bekanntlich abgestiegen. Wir werden uns mit fünf, sechs Neuzugängen verstärken müssen.“ Nachdem auch die Vorstellungen des Trainerteams am Tisch liegen, sollen dann rasch Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Fragezeichen hinter Beichler und Wisio

Routinier Tomasz Wisio wird mit dem oberösterreichischen Klub Oedt in Verbindung gebracht, wo der einstige Pasching-Mäzen Franz Grad den Geldbeutel geöffnet hat. Fix ist der Abgang des Polen, der bei SKN noch einen laufenden Vertrag hat, allerdings noch nicht.

Bei Daniel Beichler stehen die Zeichen auf Abschied. Der Vertrag des ehemaligen Nationalspielers hat sich zwar durch den Aufstieg verlängert. Glücklich ist Beichler, der in seiner Zeit beim SKN nur auf 401 „Profiminuten“ kam, mit seiner Situation aber wohl nicht. Offen ist auch die Personalie Manuel Hartl. Die Arbeitspapiere des Angreifers laufen bekanntlich im Sommer aus.

In Sachen Neuzugänge hat Sportdirektor Schinkels eine Liste mit interessanten Spielern in der Schublade. Darauf fand sich auch der Name Jano. „Die Überlegung war da, ist aber kein Thema mehr“, winkt Schinkels ab. Der spanische Mittelfeldstratege bleibt voraussichtlich in Mattersburg. „Jano spielt finanziell in einer Liga, die wir uns nicht leisten können.“