Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:07

Marouschek weiter Spitze. Stefan Marouschek glänzt, kurz nachdem er österreichischer Meister wurde, auch beim Herbstmarathon im Wiener Prater. Kollegen auch sehr stark.

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Herausragend war die Leistung von Stefan Marouschek beim Herbstmarathon des LCC Wien am Sonntag im Wiener Prater. „Nach einer langen Saison fand er nochmals genug Motivation für einen schnellen Lauf“, zollt dem M-50-Laufauss dafür auch „sein“ Obmann Florian Aigner vom LCU Pyhra Respekt.

„Die Form passt, bin ich doch erst vor drei Wochen österreichischer M-50-Meister im 10-Km-Straßenlauf geworden“, hatte der Harlander eine persönliche Bestzeit im Visier. „Der Lauf ist flach“, war dies für ihn Hauptgrund in Wien zu starten. Dazu herrschten mit acht Grad und Windstille ideale Bedingungen. „Außer dass meine Finger klamm wurden, sodass ich die Gels und Salztabletten kaum greifen konnte, lief alles nach Plan“, schildert Marouschek, der am Ende 2:47 Stunden benötigte.

Der Rest des LCU Pyhra (13 Athleten) beging den Saisonabschluss beim München-Marathon. Aushängeschild Michaela Rudolf freute sich über ihre Marathonbestzeit von 3:09:06 Stunden. Schneller lief nur Andi Mayr (3:08:23) ins Olympiastadion ein. Aigner freute sich trotz Bandscheiben-Handycap über 3:28:21, ebenso wie Fritz Ascher (M 60) über 3:46:39. Beim Halbmarathon war Andi Ostermann in 1:29:28 Stunden vor Andreas Buchberger, Heinz Krumböck und Alfred Starzer der schnellste Pyhraner.