Erstellt am 16. März 2016, 08:45

von Romeo Felsenreich

St. Pöltner jubeln. Mit den Kräften ist man nun endgültig am Ende, doch es hat sich ausgezahlt. Zwei Siege sichern den Klassenerhalt. Die USP-Volleyballer eilen weiter von Sieg zu Sieg.

Walter Riel, Lukas Schmidt und Stefan Ratheyser (v. l.) ringen Perchtoldsdorf und Amstetten nieder.  |  NOEN, zVg

Zunächst fertigte man am Samstag das Tabellenschlusslicht Perchtoldsdorf mit 3:1 ab. So klar wie das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie aber zu Beginn nicht. Denn der Gegner nahm volles Risiko und die Partie war aufgeheizt. „Leider war die Stimmung auch sehr aufgeheizt“, erzählt Spielertrainer Leitgeb.

Ernst als Schrenk und Leitgeb Riel und Köstler ersetzten und Kirkovics nach außen rückte, machten die St. Pöltner alles klar. Leitgeb: „Wir haben die Partie dominiert und letztendlich klar gewonnen.“

Einen Tag später in Amstetten gestaltete sich die Aufgabe schon schwieriger. Mit den Kräften ohnehin schon am Ende, verlor man den ersten Satz und auch im zweiten Satz lag man lange zurück. Mit dem obligaten Wechsel nahm die Partie aber die Wende. Leitgeb: „Es war ein offener Schlagabtausch, mit dem besseren Ende für uns“, erinnert sich Leitgeb an einen vergebenen Matchball und in Folge drei abgewehrte Matchbälle. „Unglaublich. So etwas habe ich in meiner Karriere selten erlebt.“

Der Jubel nach der Partie war dennoch gedämpft. Nicht etwa aufgrund der verpassten Tabellenführung, sondern aufgrund der fehlenden Kräfte. Leitgeb: „Wir waren fertig.“