Erstellt am 12. April 2016, 05:04

von Claus Stumpfer

Über 40 km/h Siegerschnitt. Osbelt sichert sich mit Sprintsieg die ausgelobte Prämie. Reckendorfer gewinnt 4-Stundenrennen.

 |  NOEN, Daniel Strobl

Es waren zwei unwirtliche Tage in Markersdorf, doch die Radsportler zeigten in allen Rennen ihre Härte zu sich selbst und boten bei dem von Florian König und dem Team vom RRT Pielachtal bestens organisierten Fliegerhorst Grand Prix großartigen Sport.

Beim Amateurrennen hatte König eine Prämie ausgelobt, falls der Sieger einen Schnitt von über 40 km/h schaffen sollte. Und von Anfang an legte Thomas Osbelt vom Melosan-Team richtig los. Trotz eines kleinen Einbruchs zur Mitte des Rennens, gab er im Finish nochmals alles und siegte im Sprint vor seinen beiden am Ende zeitgleichen Teamkollegen Matthias Wieneroither und Wolfgang Götschhofer. Der für Purgstall fahrende Lokalmatador Patrick Grasl (ARBÖ Radsport Weichberger, U 23) belegte mit 3:28 Minuten Rückstand Rang 25.

Das erste Rennen des Master-Cups war mit gemeinsamem Start aller Masterklassen (M 1 bis M 6) ausgeschrieben. Die Kategorien Master 3 bis Master 5 wurden zusammen gewertet, sodass die Gegner des Ganzendorfer Josef Schalk um bis zu 15 Jahre jünger waren als er. Trotzdfem gab es Rang zwei bei den Master III.

„Wegen dem nasskalten Wetter sind zwar einige eigentlich genannte Spitzenfahrer nicht erschienen und im Hauptrennen gab es auch gleich einen Massensturz“, aber sonat war das Rennen auf der ruppigen Betonfahrbahn am ehemaligen Flugfeld auch heuer wieder ein voller Erfolg“, war Organisator Florian König vom Veranstalterklub RRT Pielachtal vor allem vom 4-Stundenrennen am Sonntag begeistert.

Die Herrensieger mit Organisator Florian König (r.) und Vizebürgermeisterin Gerline Birgmayr.