Erstellt am 13. Januar 2016, 03:13

von Bernd Dangl

Drei Derbys warten. Hollabrunn muss im Grunddurchgang noch gegen Gänserndorf und St. Pölten ran. Im Cup kommt Top-Klub Krems.

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Nach zwei Wochen Pause stiegen die Hollabrunner Handball-Herren am Montag der Vorwoche wieder ins Training ein. Heute, Mittwoch, wird beim Wiener Ligisten Floridsdorf noch ein letzter Test absolviert, ehe es am Samstag wieder ernst wird. Da wartet in der vorletzten Runde des Grunddurchgangs auswärts Gänserndorf.

Die Marchfelder sind zwar abgeschlagen Tabellenletzter, Hollabrunns Manager Gerhard Gedinger warnt dennoch: „Die haben einen neuen Trainer, vor dem sich jeder gut präsentieren möchte. Dazu wurde Gänserndorf in dieser Saison oft unter Wert oder nur knapp geschlagen. Wir müssen dort mit vollster Konzentration antreten.“

Denn auch wenn die Hollabrunner das Meister-Play-off-Ticket schon fix in der Tasche haben, gilt es jetzt, eine gute Ausgangsposition für eben dieses zu schaffen. Konkret sollen aus den verbleibenden beiden Runden – im letzten Spiel kommt Tabellenführer St. Pölten ins Weinviertel – mindestens drei Zähler her, um nach der Punktehalbierung mit mindestens 13 Punkten ins Titelrennen starten zu können.

„Können wir dann St. Pölten schlagen, dann wären wir nach der Halbierung nur noch drei Zähler hinten“, blickt Gedinger schon rechnerisch in die Zukunft.

Eine (nahe) Zukunft, die im Jänner noch ein weiteres NÖ-Derby garantiert. Denn am Freitag, 29. Jänner gastiert HLA-Klub Krems im ÖHB-Cup in Hollabrunn. „Auch diesem Spiel fiebern wir schon entgegen“, so Gedinger. „Krems ist natürlich der absolute Top-Favorit, den wir aber so lange wie möglich ärgern wollen.“

Einen Erfolg konnte Gedinger abseits des Spielgeschehens verbuchen. Clemens Spenling (24) kehrt nach zweijähriger Pause (Verletzung, berufliche Ausbildung) vorerst bis Saisonende fix nach Hollabrunn zurück.