Erstellt am 13. April 2016, 04:14

von Bernd Dangl

Für Hollabrunn geht es um Platz eins. Ein Punkt gegen Kärnten, und der UHC Hollabrunn wäre vor dem letzten Spieltag wieder Erster.

Volle Konzentration. Philipp Biber und seine Hollabrunner Kollegen müssen am Samstag gegen Kärnten ran, danach noch in Ferlach. Für eine gute Ausgangsposition sollte ein Top- 2-Platz im Play-off her. Foto: TH  |  NOEN, TH

Letztes Heimspiel im Oberen Play-off für den UHC Hollabrunn! Und dabei steht einiges auf dem Spiel. Denn sollte der UHC gegen die bereits fix ausgeschiedenen Kärntner zumindest einen Punkt holen, stünde er vor dem letzten Spieltag in der Pole Position, hätte vor der Partie in Ferlach alle Trümpfe selbst in der Hand.

Noch besser: Bei einem Sieg über Kärnten wäre Hollabrunn nicht mehr aus den Top 2 zu verdrängen, würde die Halbfinal-Serie mit einem Heimspiel beginnen, und Hollabrunn hätte dort bei einem notwendigen dritten Spiel abermals Heimrecht.

Noch ist das alles Zukunftsmusik, noch heißt die Gegenwart volle Konzentration auf Kärnten. Dabei muss der UHC neben dem langzeitverletzten Sebastian Zahlbruckner auch auf Florian Wulz (familiär verhindert) und Lukas Hutecek (beim U16-Nationalteam) verzichten.

Manager Gerhard Gedinger lässt sich durch die Ausfälle nicht irritieren, rückt das Positive in den Vordergrund: „Oliver Graninger ist rechtzeitig wieder in Topform, dazu hat Lukas Ruff bei seinem Comeback einen soliden Back-up für Dubovecak im Tor abgegeben.“

Dass Hollabrunn im Halbfinale lieber auf Graz als auf Ferlach treffen würde, steht außer Diskussion. „Das alles wird sich erst am letzten Spieltag entscheiden“, weiß Gedinger. „Wir sind aber auf jeden Fall gerüstet.“