Erstellt am 11. Mai 2016, 03:24

von Bernd Dangl

Gedinger: „Wir waren schlechter“. Die NÖN im Gespräch mit Gerhard Gedinger, Manager des UHC Hollabrunn.

Gerhard Gedinger, Manager des UHC Hollabrunn. Foto: privat  |  NOEN, privat

NÖN: Ihr Team ist im Bundesliga-Halbfinale an Graz gescheitert. Was waren die Gründe dafür?
Gerhard Gedinger: Man muss ganz klar sagen, dass wir in diesen beiden Spielen die schlechtere Mannschaft waren. Wir waren einfach nicht in der Lage, unsere Chancen zu nützen. Der Gegner war aggressiver, wollte den Finaleinzug anscheinend mehr als wir. Der Grazer Torhüter war besser drauf als unserer, dazu haben einige Spieler bei uns total ausgelassen. Auch vom Trainer hätte punkto Taktik etwas mehr kommen können.

Wie geht‘s jetzt – nach dem abrupten Saisonende – denn weiter?
Im Mai werden wir auf alle Fälle noch trainieren. Über den Juni, ob wir den schon vorbereitungsmäßig nützen, um die Sommerpause nicht zu lang werden zu lassen, werden wir noch reden. In den nächsten Tagen werden wir erst einmal alles genau analysieren.

Gibt‘s auch schon personelle Entscheidungen?
Natürlich haben wir darüber schon nachgedacht. In den kommenden Tagen und Wochen wird es sicher Veränderungen geben. Die gibt es aber sowieso jedes Jahr. Namen möchte ich jetzt aber noch keine nennen.

Im Finale gibt‘s jetzt das Außenseiter-Duell Ferlach gegen Graz. Ihr Tipp?
Ferlach! Das ist das kompaktere Team.