Erstellt am 03. Februar 2016, 04:23

von Kevin Kada

„Goliath“ Krems sicherte sich knappen Sieg. Der UHC Hollabrunn musste sich trotz beherzter Leistung gegen Krems mit 22:25 geschlagen geben.

Anze Kljajic und seine Teamkollegen mussten sich, trotz sehr ansprechender Leistung, gegen die HLA-Truppe aus Krems mit 22:25 geschlagen geben. Foto: Kevin Kada  |  NOEN, Kevin Kada

HOLLABRUNN - KREMS 22:25. Alles war angerichtet zum Duell „David gegen Goliath“. Die Gäste wurden mit Krapfen der Bäckerei Gerstenbauer empfangen und durften sich auf das ÖHB-Cup-Achtelfinale zwischen Hollabrunn und dem HLA-Team Krems freuen.

„Man sagt beim Fußball, dass der Cup eigene Gesetze hat. So ist das beim Handball auch“, ließ UHC-Manager Gerhard Gedinger einige neue Zuschauer in der Halle vor Anpfiff wissen. Und diese „eigenen Gesetze“ bekam Krems auch von der ersten Minute an zu spüren.

Während UHC-Schlussmann Mario Dubovecak in den ersten beiden Minuten kein Tor zuließ, brachte Hollabrunn-Spieler Philipp Biber sein Team mit 1:0 in Front. Krems war sichtlich geschockt und hatte große Probleme, mit „David“ zurechtzukommen.

Teilerfolg für UHC blieb unbelohnt

Zur Pause stand es 12:12, ein kleiner Teilerfolg für die Gastgeber. Das Momentum lag klar aufseiten der Hollabrunner. Nach dem Seitenwechsel kamen die Heimischen abermals besser aus der Kabine und brachten kurzzeitig einen Drei-Tore-Vorsprung aufs Scoreboard.

Doch Mitte der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt zugunsten der Gäste. Krems kam zum Ausgleich und in weiterer Folge auch zur Führung.

Hatte Krems den längeren Atem? „Ja, aber auch weil wir mit Oliver Graninger, Andreas Czech und Clemens Spenling drei starke Spieler vorgeben mussten“, so Gedinger. Auch wenn Hollabrunn am Ende nicht als Sieger vom Parkett ging, ärgerten die Heimischen zumindest den „Goliath“ aus Krems. „Wir haben gut mitgehalten, und es sah kurze Zeit im Spiel so aus, als ob wir gewinnen könnten.“