Erstellt am 20. Juli 2016, 05:00

von Cornelia Grotte

Torfrau Öller über die Abenteuer in Russland. UHC-Hollabrunn-Torfrau Diana Öller über ihre Einsätze bei der U20-WM in Russland, das Abschneiden der Österreicherinnen und ihre zukünftigen Ziele.

UHC-Hollabrunn-Torfrau Diana Öller konnte ihr Können bei der U20-Handball-WM im Russland unter Beweis stellen.  |  privat

NÖN: Was hat Ihnen an der Weltmeisterschaft besonders gefallen?

Diana Öller: Die WM war sehr schön, aber nervenaufreibend, weil alles sehr spannend war. Die Mannschaftsvorstellung mit der Hymne war atemberaubend. Das waren die Spiele dann natürlich auch.

In welchen Spielen wurden Sie eingesetzt?

Öller: Ich hatte Einsatzzeiten gegen Frankreich 10 Minuten, gegen Korea waren es fünf, gegen Tunesien 20 Minuten, Montenegro zehn Minuten und gegen Ägypten die zweite Halbzeit.

Sind Sie mit Ihren Leistungen bei der WM zufrieden?

Öller: Bis auf das Korea-Match war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Die Schüsse der Korea-Spielerinnen kamen sehr unerwartet, und ich hatte leider kaum Zeit, mich darauf einzustellen. Der Druck war herausfordernd. Sonst freue ich mich, dass ich auf internationalem Niveau mithalten kann.

Vermissen Sie die Zeit im Nationalteam? Wird es für Sie wieder die Möglichkeit geben, auf internationalem Niveau zu spielen?

Öller: Ich werde die Nationalteam-Zeit sehr vermissen, besonders meine Mitspielerinnen. Im Projekt Team 2020, das als Vorbereitung für das A-Team dient, werde ich weiterhin spielen. Die Konkurrenz im Torfrauen-Bereich ist allerdings groß. Daher bin ich froh, dass mein Trainer Helfried Müller angeboten hat, uns in unserer Karriere weiterhin zu unterstützen und zu helfen.

„Ich freue mich, dass ich auf internationalem Niveau mithalten konnte.“

Diana Öller, Torhüterin im U20-Nationalteam

Wurden eure Erwartungen erfüllt?

Öller: Unsere Erwartungen wurden nicht erfüllt. Wir wollten unbedingt ins Achtelfinale kommen.

Warum ist es euch nicht gelungen, ins Achtelfinale zu kommen?

Öller: Uns fehlte die Nervenstärke in den entscheidenden Phasen. Wir hätten ruhig und konzentriert bleiben müssen, um das Spiel und die Schüsse zu analysieren.

Was steht für das Projekt Team 2020 als Nächstes an?

Öller: Natürlich wieder die Spiele gegen die WHA-Mannschaften. Auch das eine oder andere Spiel im Ausland ist geplant.