Erstellt am 22. September 2015, 09:25

von Bernd Dangl

Jetzt droht Retz der nächste Ausfall. Nach Daniel Murtinger könnte nun auch Mittelfeldspieler Milan Jankovic für längere Zeit ausfallen.

Knie hoch, Ellbogen raus. Milan Krempasky (Mtte, gegen Kevin Schörghuber) rackerte einmal mehr im Retzer Mittelfeld, vergab aber zwei gute Chancen, für eine frühzeitige Vorentscheidung. Foto: Anton Kovacs  |  NOEN, Anton Kovacs

RETZ - LANGENROHR, SAMSTAG, 16 UHR. Seit Ende August schon ist Milan Jankovic außer Gefecht.v Beim 1:1 in der dritten Runde in Ardagger wurde der Retzer Mittelfeldspieler knapp vor dem Ende böse gefoult, konnte zuletzt weder trainieren, geschweige denn in der Meisterschaft einlaufen.

In der Vorwoche scheiterte ein Comeback-Versuch erneut aufgrund von Kniebeschwerden – nun muss der Routinier zu einem MRT-Röntgen. Dort soll der Schweregrad der Verletzung diagnostiziert werden.

„Wir brauchen Klarheit“, so Trainer Sascha Laschet. „Es bringt nichts, wenn er es immer wieder probiert, dann aber doch nicht voll einsatzfähig ist. Wir brauchen ihn zu 100 Prozent.“ Personell wäre der Ausfall von Jankovic ein Rückschlag. „Weil wir mit Murtinger ohnehin schon einen Stammspieler vorgeben müssen“, so Laschet.

Sektionsleiter ärgern die Niederlagen

Gegen Langenrohr soll der aktuelle Höhenflug mit zwei Siegen in Serie weitergehen. „Wir spielen zuhause, wollen da natürlich gewinnen. Aber da gibt‘s auch einen Gegner, der nicht nach Retz kommt, nur weil es hier einen guten Wein gibt“, erwartet Laschet einen unangenehmen Gegner, der stärker sei, als der aktuelle Tabellenstand. „Außerdem haben die Ardagger mit 3:1 geschlagen – und die sind keine schlechte Mannschaft.“

Auch Sektionsleiter Werner Mischling hofft auf die nächste drei Zähler: „Für mich ist nicht überraschend, dass wir dort stehen, wo wir stehen. Im Gegenteil – und ohne überheblich sein zu wollen: Wir könnten viel weiter vorne sein, wenn ich an die unnötigen Niederlagen gegen Kottingbrunn und Zwettl denke. In Summe gesehen waren wir in dieser Saison in noch keinem Spiel die schwächere Mannschaft.“