Ziersdorf , Hollabrunn

Erstellt am 13. Juli 2016, 03:56

von Cornelia Grotte

Budocenter ist übersiedelt. Im September eröffnet das Budocenter Weinviertel, welches von Ziersdorf nach Hollabrunn gezogen ist, das Training im Gebäude des Fitnesscenters in der Weisleinstraße.

Leopold Pichler, Topbody-Besitzer und Gemeinderat Sascha Bauer und Budocenter-Leiter Patrick Pichler sind bereit für die Eröffnung. Foto: Grotte  |  Grotte

Wegen Platzmangel wollte das Budocenter Weinviertel in Ziersdorf in ein größeres Gebäude übersiedeln. Da man im Heimatort des Vereins zu keiner Einigung mit dem Bürgermeister kam (

), hat der Jiu-Jitsu-Verein nun eine neue Bleibe in Hollabrunn gefunden. Nämlich „Topbody – enjoy“ am Standort der ehemaligen Fitnesscenter-Kette „injoy“.

„Nach dem Bericht in der NÖN habe ich mich beim Verein gemeldet und ein Angebot gemacht.“

Sascha Bauer, Gemeinderat Hollabrunn

„Es freut mich als Hollabrunner Gemeinderat, dass wir einen intakten Verein, der mit einer gelungenen Veranstaltung aufzeigen konnte, nach Hollabrunn holen können“, spricht Sascha Bauer das vom Budocenter veranstaltete Austrian Open an. „Nach dem Bericht in der NÖN habe ich mich bei dem Verein gemeldet und ein Angebot gemacht“, so Bauer.

„Wir haben uns zuerst gar nicht ausgekannt. Aber wir freuen uns, einen neuen Trainingsplatz gefunden zu haben“, erzählt Vereinsleiter Patrick Pichler. Den 85 Vereinsmitgliedern sollen in Zukunft statt wie bisher 75 Quadratmeter nun 200 Quadratmeter Trainingsfläche sowie ordentliche Duschen und Umkleidekabinen zur Verfügung stehen.

Andere Kampfsportler sind die Nachbarn

Durch die bessere Infrastruktur und einige neue Trainer erwarte man sich mehr Mitglieder im Verein und ein professionelleres Training. Auch für das Fitnesscenter hat der Zuzug Vorteile: „Wir wollten damit die optimale Auslastung der Immobilie erreichen“, so Bauer. Das Eröffnungstraining soll am 12. September erfolgen.

„In Ziersdorf sind wir schon komplett ausgezogen und haben die Matten momentan zwischengelagert“, so Pichler. Sobald die Räumlichkeiten in der neuen Location hergerichtet sind, kann der Verein einziehen. Die im selben Gebäude beheimatete Kung-Fu-Schule von Stefan Fried und das nahe gelegene Outdoor-Center des Judoclubs stören den Jiu-Jitsu-Trainer nicht: „Konkurrenz ist nichts Negatives. Vielleicht zeigen ja andere Kampfsportler auch Interesse“, erklärt Pichler.