Erstellt am 08. September 2015, 08:26

von Bernd Dangl

Laschet: „Vorne sind wir nur ein Lüftchen“. SC-Retz-Trainer Sascha Laschet hofft, dass seine Offensive gegen Ober-Grafendorf endlich zuschlägt.

Gestoppt. Kottingbrunns Alexander Prinz (rechts) schritt des Öfteres zu resch ein, flog in Minute 42 vom Platz. Diese numerische Überlegenheit konnten Milan Krempasky (li.) & Co. aber nicht nutzen. Foto: Wallner  |  NOEN, Wolfgang Wallner

RETZ - OBER-GRAFENDORF, SAMSTAG, 16.30 UHR. Retz-Trainer Sascha Laschet weiß, woran es derzeit liegt: „Vorne sind wir nur ein Lüftchen.“

Denn auch gegen Kottingbrunn (siehe Fotoserie unten) fanden die Retzer zahlreiche gute Möglichkeiten vor, ließen sie aber erneut ungenutzt.



Was dagegen Abhilfe schaffen kann? „Wir trainieren ja Abschlüsse. Aber natürlich ist eine Match-Situation doch etwas anderes. Es ist dann anscheinend auch Nervosität mit dabei.“



Das Spielerische habe ihn bisher ja überzeugt. „Wir haben mit jedem Gegner mehr als mitgehalten. Wenn ich mir dann aber die Tabelle ansehe und die Kottingbrunner zwölf, wir aber nur fünf Punkte haben, dann ist es doch enttäuschend, weil man diesen Unterschied auf dem Platz nicht gesehen hat.“

Daniel Murtinger ist angeschlagen

Einen Unterschied, und zwar in puncto Toren, möchte Laschet beim Heimspiel am Samstag sehen. Unterschätzen möchte er die noch punktelosen Ober-Grafendorfer aber nicht: „Weil die eine Art Überraschungsei sind und immer für Siege gut.“ Nachsatz: „Zuhause möchten wir aber unbedingt gewinnen.“

Zuletzt kassierten die Ober-Grafendorfer mit dem 1:5 gegen Ardagger die fünfte Niederlage en suite. Dazu gab‘s einen Wirbel: Nach nur einer Woche legte Herbert Panzenböck das Traineramt zurück, es übernahm das Duo Manuel Jelinek/Jakob Trobollowitsch.

Ob Daniel Murtinger am Samstag mit dabei sein wird, ist noch offen. Der Retzer Außenverteidiger kollidierte in Kottingbrunn mit einem Gegenspieler, der danach auf Murtingers Knie stürzte. Zu Wochenbeginn (nach Redaktionsschluss) stand bei Murtinger noch eine MR-Untersuchung an. „Wir hoffen, dass es sich nicht als schwere Verletzung entpuppt“, so Laschet.