Erstellt am 29. Oktober 2015, 04:07

von Bernd Dangl

Nach dem Derby ist vor dem Derby. Nach dem klaren Erfolg über Gänserndorf wartet nun im Spitzenspiel Tabellenführer St. Pölten auf den UHC Hollabrunn.

Mit neun Treffern war Milan Ivanovic der beste Schütze der Hollabrunner beim Sieg über Gänserndorf. Foto: Hagendorfer  |  NOEN, Hagendorfer

HOLLABRUNN - GÄNSERNDORF 28:21. Eine klare Angelegenheit war das Weinviertel-Derby für die Hollabrunner. Gegen das Tabellenschlusslicht ließen die Hausherren in keinster Phase der Partie etwas anbrennen, die Gäste heilten nur bis zur Mitte des ersten Abschnitts mit.

„Solche Spiele sind immer schwer, jeder erwartet sich einen Sieg“, meinte UHC-Hollabrunn-Manager Gerhard Gedinger, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war: „Eine solide Leistung, wobei Milan Ivanovic mit seinen neun Toren herausragte.“ Auch der zuletzt kritisierte Slowene Uros Krasovec zeigte auf, wurde zum „Man of the Match“ gewählt.

ST. PÖLTEN - HOLLABRUNN, FREITAG, 20 UHR. Nach dem Erfolg über Gänserndorf wartet das nächste Derby auf die Hollabrunner. Gegen den Tabellenführer sei man aber Außenseiter, wie Gedinger meint. „Das Selbstvertrauen ist auf jeden Fall aber wieder zurückgekehrt“, spielt der Manager auf die jüngsten Erfolge gegen Kärnten und Gänserndorf an. „Und wer in Kärnten gewinnt, der kann auch in St. Pölten gewinnen.“

Die Basis dafür soll in der Defensive gelegt werden. „Wir haben noch immer die wenigsten Gegentore bekommen – und vorne treffen wir jetzt ja auch wieder“, sieht Gedinger mögliche Erfolgsfaktoren. Ein weiterer solcher könnte auch die Zusammenarbeit mit Sportwissenschafter Gerd Habermüller sein. Der ehemalige Olympionike (Zweierbob, Segeln) arbeitet mit den Handballern im konditionellen Bereich.

„Er bringt die Jungs ordentlich zum Schnaufen, aber auch viel Abwechslung ins Training“, freut sich Gedinger über die Zusammenarbeit mit Habermüller.

EDELWEISS LINZ - HOLLABRUNN, SONNTAG, 16 UHR. In der zweiten Cup-Runde muss der UHC beim Landesligisten ran. „Auch wenn die Meisterschaft Priorität hat, wollen wir in die nächste Cup-Runde“, so Gedinger.